Im ersten Teil dieses Sortlist-Artikels haben wir uns die Definition von Redesign angesehen und sind auf die Gründe eingegangen, die das Redesign einer Website unumgänglich machen können. Vor allem im aktuellen Kontext, wo viele Aktivitäten online stattfinden, kann die Überarbeitung des Designs von großer Bedeutung für Ihren Erfolg sein. Daher sollten Sie das Redesign gut planen und strukturieren.

Am besten eignet sich ein Aktionsplan, der in drei Projektphasen unterteilt ist.

Phase 1: Das Audit Ihrer aktuellen Website

Das Redesign hat nicht zum Ziel, Ihre gesamte Webpräsenz neu zu gestalten. Viel eher geht es darum, das Design Ihre aktuelle Präsenz effizienter zu gestalten. Um zu wissen, was geändert gehört, sollten Sie zuerst ein „Inventar“, also ein Audit, der aktuellen Website erstellen.

Ein Web-Audit ist gewöhnlich in 4 Bereiche unterteilt:

  • Das grafisch-ergonomische Audit: Ist Ihre Website attraktiv? Passt es zu Ihrem Publikum? Entspricht Ihr Design aktuellen Trends? Ist die Navigation benutzerfreundlich? Wie sehen Nutzer Ihre Site?
  • Das technische Audit: Ist meine Website technisch in Ordnung? Wie steht es um die Sicherheit? Sind die Ladezeiten optimiert? Sind alle Bilder komprimiert? Ist mein HTML-Code so aufgebaut, dass der Google-Bot ihn perfekt versteht?
  • Das SEO-Audit: Scheint meine Website für relevante Keywords in den Google-Suchergebnissen auf? Entsprechen Ihre Inhalte den Google-Kriterien? Wie sehen Ihre Traffic-Daten? Wie hoch ist die Conversion-Rate für jede Seite?
  • Das Audit der Konkurrenz: Neben Ihrem eigenen Inventar sollten Sie auch das Ihrer Mitbewerber kennen. Dieses Audit ist ein entscheidender Schritt in Ihrem Redesign, den Sie nicht überspringen sollten.

Sobald die Projektphase „Audit“ abgeschlossen ist, können Sie die speziellen Rahmenbedingungen für das Redesign Ihrer Website ermitteln.

Phase 2: Definieren Sie den Rahmen für die Neugestaltung

Indem Sie den Rahmen für Ihr Redesign festlegen, werden auch die technischen Möglichkeiten und Grenzen sichtbar. Das trägt dazu bei, dass Sie sich für die Design-Überarbeitung die richtigen Ziele stecken und das fertige Redesign Ihren Erwartungen entspricht.

Hier eine Liste an Eckpunkten, die helfen, den Rahmen für Ihr Redesign-Projekt zu definieren:

  • Definition der Unternehmensidentität
  • Die Produkte und Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet
  • Die vom Unternehmen gewünschte visuelle Identität
  • Das durchgeführte Audit der bestehenden Website, inklusive SEO-Audit (siehe Phase 1)
  • Ein realistischer Zeitrahmen für das Redesign, der alle involvierten Stakeholder berücksichtigt
  • Ausführliche Daten über Ihre Zielgruppe (Wer sind zum Beispiel die bestehenden Kunden? Welche Gewohnheiten haben sie beim Surfen im Internet?)
  • Klare und relevante Ziele für die Website (Zuwachs an Traffic, Umsatzsteigerung, Verbesserung des Markenimages, …)
  • Internen Ressourcen für jene Mitarbeiter, die Ihre Site nach Abschluss der Neugestaltung verwalten und pflegen werden
  • Das Menü, das Sie nach dem Redesign auf der Site sehen möchten
  • Eine Entscheidung darüber, ob Sie mit Ihrem aktuellen CMS weiterarbeiten wollen oder ob Ihre Inhalte in ein neues System übertragen werden müssen
  • Die Entscheidung, ob Ihr Redesign auf die „vollständige“ mobile oder gemeinsame Nutzung von Desktop und mobilen Endgeräten zu ausgerichtet sein soll
  • Möglichst umfangreiche Informationen für den Designer, der den visuellen Teil der Überarbeitung umsetzen wird, wie beispielsweise das Logo-Redesign
  • Eine Liste der wichtigsten einzelnen Seiten Ihrer Website

Sobald Sie diese Punkte erörtert haben, können Sie mit der Neugestaltung beginnen. Allerdings sollten Sie sich dabei sicher sein, dass Sie firmenintern über die notwendigen Ressourcen verfügen.

Phase 3: Interne Ressourcen prüfen

In dem Fall, dass Sie intern nicht über erfahrene Designer und Programmierer verfügen, kommen verschiedene Marketingagenturen infrage, wie Digitalagenturen oder UX-Agenturen, die ihr Fachwissen in den Dienst Ihres Unternehmens stellen können.

Welche Webagentur soll ich wählen? Und wofür?

Eine Webagentur kann Sie währen des gesamten Redesign-Prozesses begleiten und unterstützen. Wenn Sie einen spezifischeren Bedarf haben, wie die Optimierung von Inhalten oder des Redesign des Logos, kommen spezialisierte Agenturen infrage.

Sortlist kann Ihnen helfen, Zeit zu sparen!

Natürlich wissen Sie, welche Bedeutung die Neugestaltung Ihrer Website für Ihr Unternehmen hat, aber Sie haben weder die Zeit noch die Ressourcen, um sich selbst um das Design zu kümmern? Kein Problem: Sortlist arbeitet mit den besten Marketingagenturen zusammen, die Ihrem Redesign-Projekt zum Erfolg verhelfen können.