﻿{"id":8212,"date":"2022-11-07T11:30:00","date_gmt":"2022-11-07T10:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/?p=8212"},"modified":"2024-07-25T16:45:29","modified_gmt":"2024-07-25T14:45:29","slug":"stellenanzeigen-verfassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/stellenanzeigen-verfassen\/","title":{"rendered":"Stellenanzeigen verfassen: Was sollten Unternehmen beachten?"},"content":{"rendered":"\n<p>Neue Mitarbeiter:innen zu finden, die gut in das Team und zum Unternehmen passen, ist eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Tendenz steigend, denn der Fachkr\u00e4ftemangel spitzt sich immer weiter zu. Betroffen sind zahlreiche Branchen und selbst an Personaler:innen mangelt es mittlerweile. Unternehmen, die nicht rechtzeitig Ma\u00dfnahmen ergreifen und ihren <strong>Recruiting-Prozess anpassen<\/strong>, drohen daher in naher Zukunft von der Konkurrenz abgeh\u00e4ngt zu werden. Mitarbeiter:innen und ihr Wissen sind schlie\u00dflich eine der wichtigsten Ressourcen in jedem Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein<strong> erfolgreiches Recruiting<\/strong> ist somit einer der Grundpfeiler f\u00fcr ein erfolgreiches Unternehmen im Gesamten. Daf\u00fcr gilt es, den Recruiting-Prozess an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Verschiedene Stellschrauben sind dabei wichtig, darunter auch <strong>optimierte Stellenanzeigen<\/strong>. Denn richtig umgesetzt, k\u00f6nnen sie auf dem richtigen Kanal das Interesse der richtigen Bewerber:innen zum richtigen Zeitpunkt wecken \u2013 und dadurch den Recruiting-Prozess in vielerlei Hinsicht vereinfachen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum Stellenausschreibungen (noch) nicht \u201evon gestern\u201c sind<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In diesem Zuge wird immer wieder die Frage gestellt, ob Stellenanzeigen \u00fcberhaupt noch zeitgem\u00e4\u00df sind. Tats\u00e4chlich bringen sie in zahlreichen Branchen nicht mehr dieselben Ergebnisse wie vor wenigen Jahren. Stattdessen gewinnen <strong>andere Ma\u00dfnahmen im Recruiting<\/strong> an Bedeutung, beispielsweise die Direktansprache von geeigneten Kandidat:innen, <a href=\"https:\/\/www.monster.de\/mitarbeiter-finden\/hr-know-how\/recruiting\/mitarbeiter-einstellen\/social-recruiting-active-sourcing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">das sogenannte Active Sourcing<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Grund daf\u00fcr ist, dass es qualifizierte Fachkr\u00e4fte aus Branchen mit Personalmangel schlichtweg nicht mehr n\u00f6tig haben, Stellenausschreibungen zu studieren. Sie finden oft problemlos durch Kontakte, Initiativbewerbungen oder eben das Active Sourcing <strong>passende Jobangebote<\/strong>. H\u00e4ufig werden sie sogar <strong>abgeworben<\/strong>, bevor sie sich \u00fcberhaupt aktiv auf die Suche nach einer neuen Anstellung begeben. Fakt ist also, dass solche zus\u00e4tzlichen Strategien wichtig, in einigen Branchen sogar unverzichtbar geworden sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-2.png\" alt=\"Stellenmarkt in der Zeitung \" class=\"wp-image-8217\" width=\"578\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-2.png 453w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-2-50x19.png 50w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-2-288x111.png 288w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-2-339x131.png 339w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-2-373x144.png 373w\" sizes=\"auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">@Adobe Stock, <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/zeitung-auf-schreibtisch-stellenmarkt\/112525276?asset_id=112525276\">Zerbor, #112525276<\/a><br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das bedeutet aber nicht, dass Stellenausschreibungen der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Sie sind nach wie vor ein <strong>bew\u00e4hrtes Mittel<\/strong> f\u00fcr ein modernes Recruiting. Einerseits besteht eben doch die Chance, dass mindestens eine qualifizierte Bewerbung eingeht. Je attraktiver die Stellenanzeige gestaltet ist, desto h\u00f6her ist diese Chance. Andererseits erf\u00fcllen Stellenausschreibungen stets auch einen zweiten Zweck, denn sie dienen dem <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/employer-brand-definition\/\">Employer Branding<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Erw\u00e4gt ein:e Kandidat:in, sich bei dem Unternehmen zu bewerben oder ein konkretes Jobangebot anzunehmen, geht dieser Entscheidung n\u00e4mlich meistens eine Internetrecherche voraus. Alles, was er oder sie in diesem Zuge \u00fcber das Unternehmen findet, bestimmt \u00fcber das <strong>Gesamtbild<\/strong> und damit auch \u00fcber die Entscheidung. Auf den g\u00e4ngigen Kan\u00e4len wie Jobportalen, der Karriereseite des Unternehmens oder der regionalen Tageszeitung <strong>Pr\u00e4senz zu zeigen<\/strong>, und zwar auf die richtige Art und Weise, ist daher nach wie vor ein wichtiger Erfolgsfaktor f\u00fcr das Recruiting.<\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt nur die Frage offen, was \u201erichtig\u201c in diesem Fall bedeutet? Die Frage, die sich Unternehmen angesichts des Fachkr\u00e4ftemangels stellen sollten, lautet daher nicht, ob sie \u00fcberhaupt noch Stellenanzeigen ben\u00f6tigen \u2013 sondern wie sie die <strong>Aufmerksamkeit der Zielgruppe generieren<\/strong> k\u00f6nnen. Wer positiv auff\u00e4llt und neugierig macht, kann mit Stellenanzeigen durchaus noch attraktive Bewerbungen generieren; eben zus\u00e4tzlich zu weiteren Strategien wie dem Active Sourcing.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Sache mit Sorgfalt angehen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine lieblos gestaltete Stellenanzeige wird also nicht (mehr) den gew\u00fcnschten Erfolg bringen. Schlimmstenfalls beeintr\u00e4chtigt sie sogar das Employer Branding und wirkt auf potenzielle Bewerber:innen daher abschreckend. Es ist deshalb nach wie vor wichtig, Stellenausschreibungen ausreichend <strong>Aufmerksamkeit, Zeit sowie auch Budget<\/strong> zu widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei m\u00fcssen viele verschiedene Faktoren ber\u00fccksichtigt werden, beispielsweise die Optik. Das hei\u00dft, dass die Stellenanzeige <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/corporate-design\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dem Corporate Design entspricht<\/a> und der Zielgruppe zugleich <strong>attraktiv<\/strong> erscheint. Das Design muss auffallen und Neugierde wecken. Vor allem im Internet zwischen blinkenden Bannern, automatisch abgespielten Videos &amp; Co ist es nicht immer einfach, diesen Spagat zu meistern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat die Optik ihren Zweck erf\u00fcllt und neugierig gemacht, muss nat\u00fcrlich auch der <strong>Inhalt \u00fcberzeugen<\/strong>. Es muss <a href=\"https:\/\/blog.jobchannel.ch\/wirkungsvolle-stellenanzeigen-schreiben-checkliste\/\">ein seri\u00f6ses und zugleich interessantes Gesamtbild<\/a> entstehen, damit die Leser:innen zu einer Bewerbung verleitet werden. Die Formulierung von Stellenanzeigen sollte daher in die H\u00e4nde erfahrener Profis gelegt werden, beispielsweise die einer <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/s\/digital-copywriting\/deutschland-de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Copywriting-Agentur<\/a>. Sie verstehen es, durch Texte mit gutem Lesefluss und emotionaler Ansprache das Interesse der Zielgruppe nicht nur zu wecken, sondern auch zu bewahren \u2013 bis sie zu Ende gelesen und bestenfalls eine Bewerbung abgeschickt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich ist die Seriosit\u00e4t ein wichtiges Thema. Denn leider gibt es mittlerweile <strong>Betrugsmaschen rund um Stellenanzeigen<\/strong>, welche die Skepsis der Jobsuchenden geweckt haben. Die Stellenanzeige muss daher sofort Seriosit\u00e4t ausstrahlen und <a href=\"https:\/\/www.betrugstest.com\/fake-jobanzeigen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">darf keine Hinweise liefern<\/a>, dass es sich um eine F\u00e4lschung handeln k\u00f6nnte. Ansonsten drohen ausbleibende Bewerbungen oder, schlimmer noch, ein Image-Schaden f\u00fcr das Unternehmen. Wenn es um die perfekte Stellenanzeige geht, m\u00fcssen also viele Faktoren wie Teile eines Puzzles zusammenpassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret bedeutet das:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein ansprechendes (Corporate) Design.<\/li>\n\n\n\n<li>Pfiffige Texte ohne Rechtschreib- oder Grammatikfehler.<\/li>\n\n\n\n<li>Pr\u00e4zise Informationen auf einen Blick.<\/li>\n\n\n\n<li>Emotionale Ansprache.<\/li>\n\n\n\n<li>Einfache sowie klare Kontaktm\u00f6glichkeiten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zudem muss nat\u00fcrlich <strong>das richtige Medium<\/strong> genutzt werden, um \u00fcberhaupt die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu generieren. Werden diese Grundregeln ber\u00fccksichtigt, entsteht ein stimmiges Gesamtbild und die Chancen auf qualifizierte Bewerbungen sind hoch. Fehlen jedoch einzelne Teile des Puzzles, ist die Stellenanzeige langweilig oder weckt sie Misstrauen, ist mit einer hohen <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/bounce-rate\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Absprungrate<\/a> zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das geh\u00f6rt in die Stellenausschreibung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image.png\" alt=\"Stellenanzeige entwerfen\" class=\"wp-image-8215\" width=\"470\" height=\"313\" srcset=\"https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image.png 453w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-50x33.png 50w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-288x192.png 288w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-339x226.png 339w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-373x249.png 373w\" sizes=\"auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">@Adobe Stock, <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/website-design-software-provide-modish-template-for-online-retail-business-and-e-commerce\/528509117?asset_id=528509117\">Blue Planet Studio, #528509117<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn potenzielle Bewerber:innen eine Stellenanzeige lesen, achten sie auf ganz bestimmte <strong>Schlagworte<\/strong>. Sie w\u00fcnschen sich innerhalb k\u00fcrzester Zeit einen \u00dcberblick, ob der Job zu ihnen passen k\u00f6nnte. Anstelle von ausgedehnten Texten oder Videos f\u00fcr einen \u201eBlick hinter die Kulissen\u201c, lohnt es sich daher, sich erst einmal <strong>auf das Grundlegende zu konzentrieren<\/strong>. Daraufhin kann er oder sie sich immer noch weitergehende Informationen einholen, wenn die Ausschreibung neugierig gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau deshalb geh\u00f6ren Stellenanzeigen in professionelle H\u00e4nde: Sie m\u00fcssen es schaffen, alle relevanten Informationen zu liefern, aber trotzdem nicht zu langweilen. Daf\u00fcr eignet sich ein Aufbau <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/aida-formel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">nach dem AIDA-Prinzip<\/a>. \u00dcbertragen auf Stellenausschreibungen steht es f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Attention:&nbsp;<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In Jobportalen, in sozialen Netzwerken, in Tageszeitungen &amp; Co werden Jobsuchende mit zahlreichen Stellenanzeigen konfrontiert. Das gilt vor allem in Berufen, die aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels h\u00e4nderingend gesucht werden. Die potenziellen Bewerber:innen werden daher nicht jede Ausschreibung sichten \u2013 sondern nur jene, die <strong>auf den ersten Blick das Interesse wecken<\/strong>. Auffallen, lautet die Devise, aber nat\u00fcrlich im positiven Sinne.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine pauschale Strategie, damit dies gelingt, gibt es nicht. Stattdessen muss die Stellenanzeige auf die jeweilige Zielgruppe sowie Plattform <strong>angepasst<\/strong> werden. Das gilt sowohl inhaltlich als auch beim Design. Zudem ist das Employer Branding ein wichtiges Schl\u00fcsselwort. Je bekannter und attraktiver die <strong>Arbeitgebermarke<\/strong> ist, desto h\u00f6her ist n\u00e4mlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Stellenausschreibungen gelesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungew\u00f6hnliche Strategien, um Aufmerksamkeit zu generieren, wie virale Videos, sind durchaus eine \u00dcberlegung wert, m\u00fcssen jedoch richtig umgesetzt werden, um die gew\u00fcnschte Wirkung zu bringen. Zudem m\u00fcssen sie zum Unternehmen passen, sprich zur Arbeitgebermarke. Bei diesem Punkt ist <strong>Fingerspitzengef\u00fchl<\/strong> gefragt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Interest:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wurde die erste H\u00fcrde erfolgreich gemeistert und die Stellenanzeige hat die Aufmerksamkeit potenzieller Bewerber:innen erlangt, gilt es, dieses <strong>Interesse zu erhalten und weiter zu verst\u00e4rken<\/strong>. Denn die Aufmerksamkeitsspanne im Internet ist gering und so kann es schnell passieren, dass die Leser:innen eine Ausschreibung wieder verlassen, wenn sie auf den zweiten Blick nicht so attraktiv erscheint wie auf den ersten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist also, aus diesem ersten Interesse den konkreten Wunsch zu wecken, den Job zu ergattern. Stichwort: Desire. Aber wie gelingt das? Hierf\u00fcr setzen Stellenanzeigen auf <strong>verst\u00e4ndliche und pr\u00e4zise Informationen<\/strong>, die klar strukturiert sind und auf den Punkt verdeutlichen, weshalb der Job attraktiv ist. \u201eWeniger ist mehr\u201c, lautet demnach ein wichtiger Grundsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gilt es, die <strong>Alleinstellungsmerkmale<\/strong> hervorzuheben, aber auch alle Fragen der Leser:innen zu beantworten. Erneut m\u00fcssen sich hierbei Design und Inhalt erg\u00e4nzen. Auch bieten die W-Fragen eine gute Orientierung. Zuletzt ist es wichtig, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu wissen, was sie wirklich interessiert \u2013 und was eher nicht.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Desire:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dieser gilt als der wohl wichtigste Punkt im AIDA-Modell. An dieser Stelle kommen n\u00e4mlich die Emotionen ins Spiel. Eine Stellenanzeige, die es schafft, den Wunsch der Bewerber:innen nach dem Job zu wecken, hat ihren Zweck erf\u00fcllt. Daf\u00fcr ist es wichtig, nicht <strong>nur sachliche Informationen<\/strong> wie die Arbeitszeit oder die gew\u00fcnschten Qualifikationen in die Ausschreibung aufzunehmen, sondern auch zu verdeutlichen, welche <strong>Kultur<\/strong> im Unternehmen herrscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zielgruppe muss verstehen, dass die Arbeit Spa\u00df machen wird, dass sie dort Teil einer \u201eFamilie\u201c ist, dass sie die Welt verbessert \u2013 oder auf andere Weise<strong> positive Emotionen<\/strong> erlebt, wenn sie sich auf die Stelle bewirbt. Unterstrichen wird diese Botschaft bestenfalls durch Bilder oder Videos, denn sie k\u00f6nnen Emotionen besser transportieren und bleiben l\u00e4nger im Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Action:<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Fehlt nur noch der letzte Schritt. Nachdem in den potenziellen Bewerber:innen der Wunsch geweckt wurde, den Job zu ergattern, m\u00fcssen sie aktiv werden und Kontakt aufnehmen. Ein <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/call-to-action\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Call-to-Action<\/a> gibt daf\u00fcr den letzten Ansto\u00df und erh\u00f6ht somit die Wahrscheinlichkeit auf eine Bewerbung. Er stellt den <strong>perfekten Abschluss<\/strong> f\u00fcr eine Stellenanzeige dar und gibt bestenfalls auch alle notwendigen Informationen, wie diese Kontaktaufnahme aussehen kann oder sollte. Am besten geht das ganz simpel per Klick oder Online-Bewerbung. Denn je einfacher, desto geringer ist die Hemmschwelle, sich tats\u00e4chlich zu bewerben.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich kommt es bei Stellenanzeigen also darauf an, eine <strong>positive Candidate Experience<\/strong> zu kreieren. Dann wirkt sich diese automatisch auch positiv auf das Employer Branding aus und hilft dabei, sich im Recruiting gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Klare Informationen ohne leere Floskeln, ein ansprechendes Corporate Design, nachvollziehbare Begr\u00fcndungen f\u00fcr verlangte Kompetenzen und emotionale Bilder oder Videos \u2013 damit ist bereits der <strong>wichtigste Grundstein<\/strong> f\u00fcr erfolgreiche Stellenausschreibungen gelegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sich von der Konkurrenz abheben<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Grundregeln einer gelungenen Stellenanzeige sind aber allen professionellen Personaler:innen gel\u00e4ufig. Unternehmen k\u00f6nnen sich daher sicher sein, dass auch die Konkurrenz sie kennt sowie beachtet. Sie einzuhalten ist daher zwar wichtig, aber noch nicht ausreichend, um aus der Masse herauszustechen. Der erste Punkt im AIDA-Modell, die \u201eAttention\u201c, ist daher im Fachkr\u00e4ftemangel zur wohl <strong>gr\u00f6\u00dften Herausforderung<\/strong> geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist unerl\u00e4sslich, die Stellenanzeige um <strong>zus\u00e4tzliche Inhalte<\/strong> zu erweitern, die sie einzigartig machen. So bleiben potenzielle Bewerber:innen beim Durchklicken durch Ausschreibungen, beispielsweise auf einem Jobportal, mit gr\u00f6\u00dferer Wahrscheinlichkeit h\u00e4ngen und schenken ihr (mehr) Aufmerksamkeit. Solche einzigartigen Inhalte k\u00f6nnen zum Beispiel wie folgt aussehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Benefits f\u00fcr Mitarbeiter:innen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ein faires Gehalt setzen qualifizierte Fachkr\u00e4fte bei einem Job voraus. Es ist daher nicht genug, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Stattdessen muss ihnen etwas zus\u00e4tzlich geboten werden und daf\u00fcr sind Benefits eine hervorragende M\u00f6glichkeit. Sie dienen einerseits der <strong>Arbeitgeberattraktivit\u00e4t<\/strong> im Allgemeinen und k\u00f6nnen andererseits Stellenanzeigen interessanter machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Vorstellungsgespr\u00e4ch sind sie eine hervorragende M\u00f6glichkeit, um gegen\u00fcber der Konkurrenz zu <strong>\u00fcberzeugen<\/strong>. Es lohnt sich daher, solche <a href=\"https:\/\/karrierebibel.de\/corporate-benefits\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Benefits im Unternehmen<\/a> einzuf\u00fchren und diese in den Stellenanzeigen kurz, aber <strong>aussagekr\u00e4ftig<\/strong> aufzuz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Vision des Unternehmens<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wie an dieser Stelle bereits deutlich wurde, sind Emotionen ein zentrales Thema f\u00fcr erfolgreiche Stellenanzeigen. Eine M\u00f6glichkeit, um diese zu wecken, ist eine <strong>Vision f\u00fcr das Unternehmen<\/strong> zu kreieren \u2013 und die Leser:innen daf\u00fcr zu begeistern. Bestenfalls wollen sie <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/brand-purpose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Teil dieser Vision werden<\/a> und dadurch einen <strong>Sinn in ihrer Arbeit<\/strong> bei dem Unternehmen finden. Denn gerade dieser Sinn ist f\u00fcr viele junge Fachkr\u00e4fte heutzutage <a href=\"https:\/\/unternehmer.de\/studie\/225257-sinn-im-job-studie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wichtig bei der Jobsuche<\/a>; manchmal sogar wichtiger als materielle Argumente.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Beschreibung von Wunschkandidat:innen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Unternehmen wollen durch Stellenanzeigen nicht irgendwelche Bewerbungen generieren, sondern <strong>qualifizierte Mitarbeiter:innen anwerben<\/strong>. Deshalb ist es sinnvoll, in Stellenanzeigen zu schildern, nach wem das Unternehmen sucht. Allerdings werden dabei manchmal so viele Kriterien genannt, dass interessierte Kandidat:innen sich abschrecken lassen, wenn sie nicht jedes davon erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gilt deshalb, sich auf die wirklich wichtigen und auch <strong>realistischen Punkte<\/strong> zu fokussieren. Neben fachlichen sollten dabei pers\u00f6nliche Auswahlkriterien genannt werden. Merken die Leser:innen, dass sie perfekt auf diese Stelle passen \u2013 und zwar aus einer realistischen Perspektive \u2013 werden sie sich mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit bewerben. Schlie\u00dflich m\u00f6chte niemand im neuen Job unter- oder \u00fcberfordert sein\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Optische Alleinstellungsmerkmale<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Corporate Design ist eine hervorragende Grundlage f\u00fcr professionell anmutende Stellenanzeigen. Es macht sie aber nicht per se spannend. Es kann und sollte daher um <strong>optische Merkmale erg\u00e4nzt<\/strong> werden, die sich von der Masse abheben. Das kann die Farbgebung sein, das kann die Gliederung sein, das kann ein <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/logo-gruende\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Logo<\/a> sein. Die M\u00f6glichkeiten sind vielf\u00e4ltig und m\u00fcssen zum Unternehmen passen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend darf eine <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/kommunikations-und-werbeagentur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Werbeagentur<\/a> kreativer vorgehen, eine Bank hingegen muss Seriosit\u00e4t wahren. Diesbez\u00fcglich ist Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Es lohnt sich aber in jedem Fall, die <strong>individuellen M\u00f6glichkeiten <\/strong>auszuloten und auszunutzen!<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Bilder und Videos<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, k\u00f6nnen Videos dabei helfen, Aufmerksamkeit zu erregen und Emotionen zu wecken. Stellenanzeigen wirken au\u00dferdem attraktiver, wenn die Texte <strong>durch Bilder erg\u00e4nzt<\/strong> werden. Eine ansprechende optische Aufbereitung meint demnach nicht nur das Design, sondern auch den richtigen Mix aus verschiedenen Medien, sodass f\u00fcr jeden Geschmack eine passende Wahl dabei ist. Sie sollten au\u00dferdem <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/mobile-first\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">f\u00fcr mobile Endger\u00e4te optimiert<\/a> sein, damit Stellenanzeigen auch auf dem Smartphone gesichtet werden k\u00f6nnen, sozusagen unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Angabe von Gehalt oder Gehaltsspanne<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In Deutschland ist es bislang nicht vorgeschrieben, ein Gehalt in der Stellenausschreibung anzugeben. Das sorgt f\u00fcr Verunsicherung. Daher kann es aus der Masse herausstechen, wenn bez\u00fcglich der Bezahlung von Beginn an <strong>Transparenz<\/strong> herrscht. So wissen die Bewerber:innen, womit sie etwa rechnen k\u00f6nnen \u2013 und die Personaler:innen m\u00fcssen keine Bewerbungen sichten, deren <a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/gehalt-im-marketing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gehaltsvorstellungen<\/a> schlussendlich ohnehin unrealistisch sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies spart also Zeit sowie Frust auf beiden Seiten. Auch die Angabe einer Gehaltsspanne ist sinnvoll, um einen gewissen <strong>Verhandlungsspielraum<\/strong> zu lassen. Handelt es sich sogar um eine \u00fcberdurchschnittliche Bezahlung, ist das f\u00fcr die Leser:innen zudem ein weiteres Argument f\u00fcr eine Bewerbung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt ist es sinnvoll, in Stellenanzeigen den <strong>Bewerbungsprozess kurz zu erl\u00e4utern<\/strong>. So wissen die Bewerber:innen, was in den n\u00e4chsten Schritten auf sie zukommt. Auch das nimmt Verunsicherung und spart Frust auf beiden Seiten. Stellenausschreibungen von Vornherein richtig zu formulieren und zu gestalten, ist also eine Win-Win-Situation. Aber reicht das nun aus, um qualifizierte Bewerbungen zu generieren?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Zielgruppe erreichen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-1.png\" alt=\"Zielgruppe Stellenanzeige \" class=\"wp-image-8216\" width=\"551\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-1.png 453w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-1-50x29.png 50w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-1-288x166.png 288w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-1-339x195.png 339w, https:\/\/cdn.blog.production.sortlist.cloud\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/11\/image-1-373x215.png 373w\" sizes=\"auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>@Adobe Stock, <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/search?load_type=search&amp;is_recent_search=&amp;search_type=usertyped&amp;k=zielgruppe&amp;native_visual_search=&amp;similar_content_id=&amp;asset_id=67997566\">peterschreiber.media, #67997566<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In Branchen, die vom Fachkr\u00e4ftemangel (noch) nicht betroffen sind, reichen diese Ma\u00dfnahmen in vielen F\u00e4llen tats\u00e4chlich aus. Ist die Zielgruppe aber <strong>begehrt<\/strong> und hat die Auswahl aus zahlreichen Stellenangeboten, wird die Ausschreibung allein eventuell nicht den gew\u00fcnschten Erfolg bringen. Dann ist es wichtig, <strong>zus\u00e4tzliche Strategien<\/strong> zu entwerfen und umzusetzen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist, potenzielle Bewerber:innen \u00fcberhaupt auf die Stellenanzeige aufmerksam zu machen, damit diese dank AIDA-Modell \u00fcberzeugen und <strong>zu einer Bewerbung motivieren<\/strong> kann. Das eingangs erw\u00e4hnte Active Sourcing ist daf\u00fcr eine ebenso beliebte wie erfolgversprechende M\u00f6glichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich soll die Stellenanzeige aber auch <strong>passiv<\/strong> von der Zielgruppe gefunden werden, sprich ohne sie darauf aufmerksam zu machen. Daf\u00fcr gilt es, sie<a href=\"https:\/\/www.sortlist.de\/blog\/kommunikationskanaele-marketing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> auf den richtigen Kan\u00e4len<\/a> zu schalten. Jobportale sind daf\u00fcr eine beliebte M\u00f6glichkeit, jedoch werden dort nur jene Personen erreicht, die bereits aktiv nach einem Job suchen. Sinnvoll ist daher, <strong>zus\u00e4tzliche Kan\u00e4le<\/strong> wie <a href=\"https:\/\/www.umantis.com\/bewerbermanagement\/warum-social-media-recruiting-der-richtige-kanal-fuer-sie-ist?akttyp=organische%2520suche&amp;med=google&amp;aktnr=84834&amp;wnr=04393672\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">soziale Netzwerke zu nutzen<\/a>. So werden auch Kandidat:innen darauf aufmerksam, die sich nicht auf Jobsuche befinden, aber f\u00fcr einen Arbeitsgeberwechsel offen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen brauchen also eine <strong>sinnvolle Strategie<\/strong>, um ihre Stellenausschreibungen genau dort zu publizieren, wo sie von der jeweiligen Zielgruppe gesehen werden. Junge IT-Fachkr\u00e4fte nutzen schlie\u00dflich andere Kan\u00e4le als erfahrene Manager:innen, um nur eines von vielen Beispielen zu nennen. Neben dem \u201e<strong>Wie<\/strong>\u201c stellt sich bei den Stellenanzeigen also vor allem die Frage nach dem \u201e<strong>Wo<\/strong>\u201c. Werden diese beiden richtig beantwortet, l\u00e4sst der erhoffte Erfolg sicherlich nicht mehr lange auf sich warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Mitarbeiter:innen zu finden, die gut in das Team und zum Unternehmen passen, ist eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. 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