Grafikdesign

Die Kunst des Storyboarding: Tipps und Tricks zur Erstellung Ihres Videos

Nicolas Finet Nicolas Finet 8 Min. Lesezeit
Storyboard

Aktualisiert am 12. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist. Neu hinzugekommen sind ein praxistauglicher Workflow, aktuelle Storyboard-Tools mit KI-Funktionen, belastbare Kennzahlen, ein Panel-Rechner und häufige Fragen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Storyboard übersetzt das Drehbuch Bild für Bild in Einstellungen und hält zusätzlich Kamerawinkel, Bewegung, Ton, Licht sowie Effekte fest.
  • KI-Tools beschleunigen erste Entwürfe und Animatics; Bildkontinuität, Nutzungsrechte und die finale Machbarkeit müssen Menschen weiterhin prüfen.
  • Für die Freigabe zählt nicht die Zeichenqualität, sondern ob Produktion, Kundschaft und Postproduktion jede Einstellung eindeutig verstehen.

Was sich beim Storyboarding 2026 geändert hat

Ein Storyboard bleibt die gezeichnete Version eines Drehbuchs beziehungsweise die visuelle Darstellung einer Idee, bei der jede Szene in einem eigenen Bild erscheint. Ein vorher ausgearbeitetes Drehbuch hilft deshalb, Szenen und Reihenfolge festzulegen, bevor Bilder entstehen. Diese Grundlagen erläutern auch die Leitfäden von Adobe und HubSpot, aktualisiert am 3. Februar 2025.

Seit der ursprünglichen Veröffentlichung dieses Artikels 2023 sind generative Bildmodelle, Referenzbilder und Bild-zu-Video-Funktionen direkt in Storyboard-Workflows gerückt. Ein digitales Storyboard kann dadurch neben Illustrationen auch reale Drehortfotos, Lichtangaben, Kamerabewegungen und Spezialeffekte verbinden. Für die dramaturgische Vorbereitung helfen ergänzend unsere Beiträge zu Storytelling, Video-Marketing, Corporate Videos und Imagefilmen.

Storyboard erstellen: ein belastbarer Ablauf

  1. Ziel und Zielgruppe festhalten: Definieren Sie in einem Satz, was Zuschauende nach dem Video wissen, fühlen oder tun sollen.
  2. Drehbuch sperren: Markieren Sie Szenenwechsel, Sprechertext, Dialoge und zwingend benötigte Produktbotschaften. Offene Textfragen erzeugen später unnötige Panelvarianten.
  3. Shotlist anlegen: Geben Sie jeder Einstellung eine ID und notieren Sie Einstellungsgröße, Perspektive, Kamerabewegung, Drehort, Darstellende und Requisiten.
  4. Thumbnails zeichnen: Skizzieren Sie zunächst klein und schnell. Ein neues Panel ist sinnvoll, sobald sich Bildausschnitt, Handlung, Blickrichtung oder Kameraposition wesentlich verändert.
  5. Ton und Timing ergänzen: Hinterlegen Sie Voiceover, Dialog, Musikhinweise, Geräusche und die geplante Dauer pro Panel. So lässt sich vor dem Dreh ein einfaches Animatic prüfen.
  6. Freigabe dokumentieren: Halten Sie Version, Datum und freigebende Person fest. Änderungen sollten sich immer auf Shot-IDs beziehen, nicht auf Formulierungen wie „das Bild in der Mitte“.

Storyboard-Tools im Vergleich

Die Bewertung beschreibt den jeweils passenden Einsatzbereich und ist keine bezahlte Rangliste. Prüfen Sie vor dem Upload vertraulicher Drehbücher die aktuellen Datenschutz-, Lizenz- und Nutzungsbedingungen.

Tool Key Features Geeignet für Bewertung
Canva Vorlagen, Drag-and-drop, eigene Uploads, Medienbibliothek und Zusammenarbeit in Echtzeit Marketingteams und einfache Präsentationsboards Sehr zugänglich: schnell abstimmbar, aber weniger auf komplexe Filmproduktion spezialisiert
Adobe Firefly Boards Stil- und Bildreferenzen, konsistente Figuren, mehrere Generierungsmodelle und Bild-zu-Video KI-gestützte Werbekonzepte und visuelle Pitches Stark für Varianten: Ergebnisse müssen auf Kontinuität und reale Umsetzbarkeit geprüft werden
Wonder Unit Storyboarder Kostenlos und Open Source, Zeichenwerkzeuge, Timing sowie Export zu PDF, GIF und Schnittprogrammen Schnelle Skizzen und lokale Desktop-Workflows Gute kostenlose Basis: besonders passend, wenn Zeichnen und einfacher Export genügen
Toon Boom Storyboard Pro 27 Editierbare PSD-Masken und Mischmodi, Panel-Timer mit optionalem Scratch-Audio sowie Harmony-Export Professionelle Animations- und Studiopipelines Sehr leistungsfähig: sinnvoll bei anspruchsvollen Produktionen und etablierten Fachworkflows
Storyboarder.ai Skript-, Shotlist- und Storyboard-Generierung, Exporte sowie optionale Bild-zu-Video-Animatics Skriptbasierte Entwürfe und schnelle Previsualisierung Effizient für Rohfassungen: Tarifgrenzen und kommerzielle Nutzungsrechte vorab kontrollieren

Kennzahlen und Produktupdates mit Stand Oktober 2026

  • 2 Referenzbilder und 1K-Auflösung: Im am 7. Juli 2026 veröffentlichten Firefly-Boards-Tutorial dienen eine Skizze und ein Inspirationsfoto als Grundlage für konsistente Panels.
  • 5 neue Workflow-Funktionen: Storyboard Pro 27 ergänzte unter anderem einen Panel-Timer, optionales Scratch-Audio und einen kombinierten Harmony-Export; die Herstellerangaben wurden am 11. August 2026 aktualisiert.
  • 2 Projekte mit je 6 Shots: Der kostenlose Testzugang von Storyboarder.ai umfasste am 12. Oktober 2026 außerdem 30 Bildgenerierungen und 3 Videogenerierungen; Exporte waren mit Wasserzeichen versehen und nicht zur kommerziellen Nutzung freigegeben.
  • 1 Panel pro sichtbarer Änderung als Ausgangspunkt: Wechseln Handlung, Perspektive oder Bildausschnitt, sollte ein neues Bild angelegt werden. Das ist eine Planungsregel, keine starre filmische Vorgabe.

Stimme aus der Praxis

„Ich mag dieses Modell, weil damit Stil und Charaktere über alle Versionen hinweg einheitlich bleiben.“

Kevin Stohlmeyer, Adobe Ambassador mit mehr als 35 Jahren Designerfahrung, im Firefly-Boards-Tutorial vom 7. Juli 2026

Im gezeigten Werbespot-Workflow werden eine Skizze als Stilvorlage und ein Foto als inhaltliche Inspiration genutzt. Generierte Ergebnisse fließen anschließend als Referenzen in weitere Panels ein; genau diese wiederholte Referenzierung ist für konsistente Figuren wichtiger als ein besonders langer Einzelprompt.

Mini-Rechner: Wie viele Storyboard-Panels brauchen Sie?

Der Rechner verwendet einen transparenten Planungsrichtwert: Videodauer geteilt durch durchschnittliche Shotdauer, aufgerundet und mit der Zahl der gewünschten Varianten multipliziert. Der Zeitbedarf basiert ausschließlich auf Ihren Minuten pro Panel.





Ergebnis: 30 Panels, ungefähr 6 Arbeitsstunden.

Qualitätscheck vor der Freigabe

  • Besitzt jedes Panel eine eindeutige Shot-ID und eine geplante Dauer?
  • Sind Einstellungsgröße, Kamerawinkel und Bewegungsrichtung eindeutig?
  • Passen Blickachsen, Requisiten, Kleidung, Licht und Figuren über aufeinanderfolgende Panels zusammen?
  • Stimmen Bild, Sprechertext, Dialog und Einblendungen zeitlich überein?
  • Sind Pflichtmotive, Logos, Produktdetails und Handlungsaufforderung sichtbar eingeplant?
  • Wurden KI-generierte Motive auf Fehler, Rechte, Markenrichtlinien und reale Produzierbarkeit geprüft?

Häufige Fragen zum Storyboarding

Was ist der Unterschied zwischen Drehbuch, Shotlist und Storyboard?

Das Drehbuch beschreibt Handlung, Dialog und Szenen. Die Shotlist führt die technisch benötigten Einstellungen auf; das Storyboard macht diese Einstellungen visuell nachvollziehbar. Zusammen bilden die drei Dokumente eine belastbare Grundlage für Drehplanung und Abstimmung.

Muss ein gutes Storyboard professionell gezeichnet sein?

Nein. Strichfiguren reichen, wenn Bildausschnitt, Positionen, Bewegung und Handlung eindeutig erkennbar sind. Für Kundenpräsentationen oder effektlastige Produktionen können detailliertere Illustrationen und Referenzbilder jedoch Missverständnisse reduzieren.

Wie viele Panels braucht ein 60-Sekunden-Video?

Bei einer angenommenen durchschnittlichen Shotdauer von vier Sekunden ergibt der Rechner zunächst 15 Shots. Mit zwei visuellen Varianten wären 30 Panels ein nachvollziehbarer Planungswert; schnelle Montagen benötigen mehr, lange Einstellungen weniger.

Darf KI das komplette Storyboard erstellen?

KI kann Skripte in erste Shotlisten und Bilder übersetzen. Verantwortliche sollten dennoch Dramaturgie, Bildkontinuität, Perspektiven, Markenrichtlinien, Rechte und praktische Umsetzbarkeit kontrollieren. Vertrauliche Drehbücher gehören nur in Dienste, deren Datenschutz- und Vertragsbedingungen zum Projekt passen.

Wann lohnt sich ein Animatic?

Ein Animatic lohnt sich, wenn Timing, Voiceover, Musik, Schnittfolge oder Kamerabewegungen vor dem Dreh geprüft werden müssen. Es kombiniert die Panels zu einer zeitlich angeordneten Vorschau und kann dadurch Unklarheiten sichtbar machen, bevor Produktionskosten entstehen.

Wer sollte das Storyboard freigeben?

Mindestens die fachlich verantwortliche Person auf Kundenseite und die Produktionsleitung sollten zustimmen. Bei komplexeren Projekten sollten außerdem Regie, Kamera, Art Direction, Animation oder Postproduktion die für sie relevanten Angaben prüfen.

Benötigen Sie Unterstützung von der Konzeption bis zur Produktion, können Sie Ihr Videoprojekt auf Sortlist beschreiben.


In der Welt der Videoproduktion gibt es nur wenige Werkzeuge, die wertvoller sind als ein gut ausgearbeitetes Storyboard. Im Wesentlichen ist ein Storyboard ein visueller Fahrplan, der die Schlüsselelemente eines Videos skizziert, einschließlich der Handlung, Charaktere, Einstellungen und Informationen zur rund um die Kamera.

Durch die Zerlegung eines Videos in seine Bestandteile und die Darstellung der einzelnen Elemente kann ein Storyboard dazu beitragen, den Produktionsprozess zu rationalisieren, den Austausch zwischen den Teammitgliedern zu verbessern und letztendlich ein besseres Ergebnis zu erzielen, das in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden kann.

In diesem Artikel werden wir die vielen Vorteile der Verwendung von einem Storyboard in der Produktion von Film und Video für das Marketing sowie einige Tipps und bewährte Verfahren für die Erstellung effektiver Storyboards vorstellen.

Was ist ein Storyboard?

Ein Storyboard ist eine visuelle Darstellung eines Videos, Films oder einer Animation. Es besteht aus einer Folge von Zeichnungen oder Bildern, die in chronologischer Reihenfolge angeordnet sind, wobei jedes Bild eine bestimmte Szene oder Aufnahme im Video darstellt.

Der Zweck eines Storyboard ist es, die visuellen Inhalte des Videos zu skizzieren, einschließlich der Handlung, der Figuren, der Einstellungen, der Kamera und der Spezialeffekte.

Es hilft dem Videoproduktionsteam bei der Planung, Kommunikation und Koordinierung seiner Arbeit und stellt sicher, dass alle Beteiligten vor den eigentlichen Dreharbeiten auf derselben Seite stehen und die selbe Sprache sprechen.

So helfen Storyboards beim Storytelling

Ein Storyboard kann ein unglaublich leistungsfähiges Werkzeug für das Erzählen von Geschichten sein. Durch die Erstellung eines visuellen Fahrplans für das Video ermöglicht ein Storyboard dem Videoproduktionsteam eine bessere Ausführung der Geschichte, die sie erzählen möchten.

Im Folgenden sind einige Möglichkeiten aufgeführt, wie ein Storyboard beim Erzählen von Geschichten helfen kann:

Visualisierung der Geschichte

Ein Storyboard hilft dem Team, die Story und den Plot in einem visuellen Format zu visualisieren. So ist es einfacher zu erkennen, wie die verschiedenen Informationen der Geschichte zusammenpassen, und es wird sichergestellt, dass die Erzählung reibungslos verläuft.

Planung des Tempos

Storyboards helfen dem Team dabei, das Tempo der Geschichte zu planen und sicherzustellen, dass sie sich auf logische und fesselnde Weise entwickelt.

Ausarbeitung des visuellen Stils

Mit Hilfe eines Storyboard kann das Team mit verschiedenen visuellen Stilen und Techniken experimentieren und so die Ästhetik des Videos besser auf die Geschichte abstimmen, die es erzählen möchte.

Verbesserung der Zusammenarbeit

Durch die visuelle Darstellung der Geschichte hilft ein Storyboard dem Produktionsteam, seine Vision anderen zu vermitteln, zum Beispiel Schauspielern, Bühnenbildnern und Redakteuren.

Was gehört alles in ein Storyboard?

Ein Storyboard sollte die wichtigsten visuellen Elemente des Videos enthalten. Dazu gehören unter anderem die folgenden Punkte:

  1. Szenen und Einstellungen: Die wichtigsten Ereignisse und Handlungen, die im Video stattfinden, sowie die verschiedenen Kamerawinkel und -einstellungen, die verwendet werden, um sie einzufangen.
  2. Charaktere: Die Hauptfiguren im Video, einschließlich ihres Aussehens, ihrer Bewegungen und ihrer Mimik.
  3. Dialoge: Alle gesprochenen Wörter oder Texte, die im Video vorkommen, einschließlich Untertitel und auch Anmerkungen von Autor oder Autorin.
  4. Schauplatz: Die im Video verwendeten Schauplätze, Requisiten und Hintergründe sowie die Beleuchtung und Spezialeffekte.
  5. Übergänge: Die Übergänge zwischen Szenen und Aufnahmen, einschließlich Überblendungen, Schnitten oder anderen Effekten, die verwendet werden, um von einem visuellen Element zum anderen zu gelangen.
  6. Timing: Das allgemeine Timing des Videos, einschließlich der Länge der einzelnen Aufnahmen und des Tempos des gesamten Videos.

Insgesamt sollte ein Storyboard einen klaren und detaillierten visuellen Überblick über das Video geben, damit das Produktionsteam den Dreh- und Postproduktionsprozess besser planen und durchführen kann.

Der Detaillierungsgrad eines Storyboards kann je nach Komplexität des Videos und den Anforderungen der involvierten Personen, die die Storyboards erstellen, variieren.

Wie ist ein Storyboard aufgebaut?

Ein Storyboard ist in der Regel in eine Abfolge von Szenen gegliedert, die folgende Angaben beinhalten:

  • Bilder oder Skizzen
  • Beschreibungen der Aufnahme und der darin vorkommenden Personen
  • Dialoge und Erzählungen
  • Notizen und Kommentare
  • Shot Nummern

Jedes Panel oder Frame sollte ein Bild oder eine Skizze enthalten, die den visuellen Inhalt der Szene oder Aufnahme darstellt. Bei dem Bild kann es sich um eine grobe Skizze, eine detaillierte Zeichnung oder ein digitales Bild handeln, je nachdem, was das Produktionsteam bevorzugt.

Jede Tafel oder jedes Bild sollte außerdem eine kurze Beschreibung der Aufnahme enthalten, einschließlich Informationen zur Kamera, zum Bildausschnitt und zu allen anderen visuellen Elementen, die für die Szene wichtig sind.

Wenn in der Szene ein Dialog oder eine Erzählung vorkommt, sollte dies ebenfalls im Panel oder Frame entweder als Text oder als Sprechblase dargestellt werden.

Zu jedem Panel oder Frame können Produktionsnotizen oder Kommentare hinzugefügt werden, etwa Informationen zu Beleuchtung, Soundeffekten, Musik oder anderen Details, die für den Blick auf die Szene wichtig sind.

Schließlich sollte jedes Panel oder Frame durchnummeriert werden, damit das Produktionsteam den Überblick über die Aufnahmen und ihre Reihenfolge im Video behält.

Insgesamt ist die Struktur eines Storyboards flexibel und kann je nach den Vorlieben des Produktionsteams und den Anforderungen des Projekts variieren. Das Ziel eines Storyboards ist es aber stets, einen klaren visuellen Plan für das Video zu erstellen, der als Leitfaden für den Produktionsprozess dienen kann und sicherstellt, dass alle am Projekt Beteiligten auf derselben Seite stehen.

Diese Arten von Storyboards gibt es

Es gibt verschiedene Arten von Storyboards, darunter von Hand gezeichnete, digitale und hybride Storyboards, die beide Techniken kombinieren.

Welche Art von Storyboard verwendet wird, hängt von den Vorlieben des Storyboard Artists, des Produktionsteams und den Anforderungen des jeweiligen Projekts ab.

Handgezeichnetes Storyboard

Ein handgezeichnetes Storyboard wird durch Skizzieren der Szenen und Aufnahmen auf Papier oder einem Whiteboard erstellt. Diese Art des Storyboarding ist oft schnell und grob, kann aber für die Vermittlung grundlegender visueller Ideen sehr effektiv sein.

Für handgezeichnete Storyboard Vorlagen sollten Sie im besten Falle mit einem Storyboard Artist zusammenarbeiten, der Erfahrung in der Visualisierung eines Drehbuchs oder Konzeptes für Kunden hat.

Digitales Storyboard

Ein digitales Storyboard wird mit Software oder Online-Tools erstellt, die es dem Storyboard Artist ermöglichen, detailliertere und präzisere Bilder und Illustrationen zu erstellen. Diese Form des Storyboarding kann Angaben zu Kamera, Beleuchtung und Spezialeffekten enthalten, aber auch Content wie Fotos von Drehorten aus dem echten Leben zur besseren Präsentation der übergeordneten Vision.

Solche Software hat oft den Vorteil, dass es bereits einige Vorlagen gibt, um Ihr Storyboard zu erstellen. Produkte wie Canva zum Beispiel eignen sich gut, um eine Storyboard Vorlage für Ihre Produktion zu erstellen, und dabei einiges an Geld und Aufwand zu sparen.

Storyboard erstellen – so geht’s

Beim Storyboarding für ein Video sind mehrere Schritte erforderlich. Hier ist eine allgemeine Anleitung, die Ihnen den Einstieg erleichtert:

  1. Schreiben Sie ein Drehbuch: Bevor Sie ein Storyboard erstellen können, benötigen Sie ein Skript, das die Idee und Geschichte, die Sie erzählen möchten, umreißt. Dieses Skript sollte die Dialoge, die Handlung und die Gesamthandlung des Videos enthalten und nach Möglichkeit die Frage beantworten, worum es in dem Video geht.
  2. Teilen Sie das Drehbuch in Szenen auf: Teilen Sie das Drehbuch anschließend in Szenen auf und bestimmen Sie die Schlüsselmomente oder Aufnahmen, die Sie in jeder Szene einfangen möchten.
  3. Skizzieren Sie Ihre Ideen: Beginnen Sie damit, Ihre Ideen für jede Szene zu skizzieren. Dies kann auf Papier, einem Whiteboard oder einer digitalen Plattform geschehen. Die Skizzen müssen nicht sehr detailliert sein, aber sie sollten eine grobe Vorstellung davon vermitteln, wie die Szene aussehen soll.
  4. Fügen Sie visuelle Details hinzu: Sobald Sie die grundlegenden Skizzen für jede Szene haben, können Sie damit beginnen, weitere visuelle Details hinzuzufügen, z. B. Kamerawinkel, Beleuchtung und Spezialeffekte.
  5. Ordnen Sie die Tafeln in der richtigen Reihenfolge an: Ordnen Sie die Panels in der Reihenfolge an, in der sie im Video erscheinen werden, und achten Sie darauf, dass die Erzählung reibungslos und logisch abläuft, zum besseren Verständnis Ihres Publikums.
  6. Verfeinern Sie das Storyboard: Überprüfen Sie das Storyboard und nehmen Sie alle notwendigen Änderungen oder Überarbeitungen in einer neuen Version vor, um die Klarheit und Effektivität des Bildmaterials zu verbessern.
  7. Teilen Sie das Storyboard: Geben Sie das Storyboard an den Rest des Produktionsteams oder auch den Kunden weiter, um Feedback zu erhalten und sicherzustellen, dass alle auf derselben Seite stehen.

Insgesamt erfordert die Erstellung eines Storyboards eine Kombination aus Kreativität, Organisation und Liebe zum Detail. Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie einen visuellen Fahrplan für Ihr Video erstellen, der Ihnen hilft, eine fesselnde Geschichte auf visuell ansprechende Weise zu erzählen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Storyboarding ein entscheidender Schritt im Videoproduktionsprozess ist, der es Unternehmen ermöglicht, die visuellen Elemente ihrer Story zu planen und sicherzustellen, dass ihre Vision dem Rest des Teams effektiv vermittelt wird.

Ob mit handgezeichneten Skizzen, der digitalen Version oder einer Kombination aus beidem, Storyboards bieten einen Fahrplan für das Video oder den Film, der den Produktionsprozess von Anfang bis Ende begleitet.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, mit einem Storyboard Artist ein gut ausgearbeitetes Storyboard zu erstellen, können Sie Zeit und Geld sparen, potenzielle Fallstricke vermeiden und ein Video produzieren, das Ihr Marketing effektiv unterstützt und ihr Publikum fesselt.

Zuletzt aktualisiert:
War dieser Artikel hilfreich?
4.3 (47 Bewertungen)

Bewerten Sie diesen Artikel:

Nicolas Finet

Über den Autor

Nicolas Finet

Mitgründer & CEO von Sortlist. Unternehmer mit Leidenschaft für B2B-Marketing und dafür, Unternehmen bei ihrem Wachstum zu begleiten. Seit 2014 bringt er Unternehmen in ganz Europa mit den besten Marketingagenturen zusammen. Experte für digitale Strategie, Geschäftsentwicklung und die Skalierung von B2B-Marktplätzen. Regelmäßiger Speaker zu Growth Marketing und Unternehmertum.

Weitere Artikel