Mobil, aktiv und immer auf der Suche nach neuen Informationen. Um mit den Anforderungen der modernen Kund*innen mitzuhalten, setzen viele Unternehmen auf hauseigene Apps. Apps können zum Vertrieb einer bestimmten Marke eingesetzt werden, als Guide in einer fremden Stadt, als Bank-App oder zur Weiterbildung mit Sprachkursen oder Ähnlichem. Die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert und fast jede Branche nutzt auf irgendeine weise Apps. Einige Designer*innen und Entwickler*innen haben sich komplett auf die Native App Entwicklung spezialisiert. Dabei entstehen die Apps im Auftrag von Firmen zur Unterstützung des Vertriebs oder aus Eigenmotivation, um sie über einen App-Store zu verkaufen.

Erfahren Sie hier alle wichtigen Information rund um das Thema Native App Entwicklung. Welche Arten von Apps gibt es? Wo liegen die Unterschiede und was gehört dazu, eine eigene App zu erstellen?

Inhaltsverzeichnis

Was sind die Unterschiede zwischen Hybrid-, Web- und Native-App?

Generell werden Apps in drei Kategorien unterteilt, die Native Apps, die Web-Apps und die Hybrid-Apps. Alle drei Formen beschreiben Anwendungsprogramme für mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones. Das Ziel der Apps besteht darin, dem User eine bestimmte Aufgabe zu erleichtern. Die Anwendungsgebiete sind sehr breit gefächert. Von Spielen bis hin zu Bildung, Vertrieb oder Kommunikation sind alle Bereiche mit den unterschiedlichsten Apps vertreten. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den App-Formen?

App Entwicklung: Beispiel E-Commerce App
Quelle: Pexels

Native App

Die nativen Apps werden für eine bestimmte Plattform entwickelt. In den meisten Fällen ist die Entwicklung einer Native App recht kostenintensiv und aufwendig, da diese an jedes Betriebssystem angepasst werden muss. Jede Plattform verfügt über eine eigene Programmiersprache, die bei der Entwicklung berücksichtigt werden muss. Trotz des hohen Aufwandes glänzen die nativen Apps mit den benutzerfreundlichsten Oberflächen. Die Vernetzung der App mit den spezifischen Hard- und Software-Elementen wie Kamera, Mikrofon oder GPS des Endgerätes ist problemlos, da die Programmierungen speziell angepasst sind.

Vorteile der Native App:

  • Optimierung auf ein bestimmtes Betriebssystem
  • Alle Features des Systems funktionieren
  • Vertrauter Look (Branding) ist umsetzbar
  • Im App Store vertreten

Nachteile:

  • Spezielle Programmierkenntnisse sind erforderlich.
  • Entwicklung ist Plattformspezifisch

Web-Apps

Web-Apps sind im eigentlichen Sinne Webseiten, die von unterschiedlichen Endgeräten erkannt werden. Die Entwicklung basiert auf HTML5, mit dem plattformunabhängige Apps entwickelt werden. Bei jedem Smartphone oder Tablet zählt ein Internetbrowser mittlerweile zur Grundausstattung. Das ist der Auslöser, warum Web-Apps stark an Beliebtheit zugenommen haben. Die Entwicklung dieser Form der Apps ist am schnellsten und am kosteffektivsten, doch müssen bei einigen Punkten Abstriche gemacht werden.

Einige Smartphone-Funktionen lassen sich nicht immer optimal integrieren. Probleme können vor allem bei InApp-Käufen auftreten. Des Weiteren ist eine Internetverbindung notwendig, da die Daten von einem Web-Server gesendet werden. Die Nutzung der Web-Apps im Offline-Modus ist also nicht möglich.

Web-Apps und mobile Webseiten sind in ihrer Funktionsweise fast identisch. Der einzige Unterschied besteht darin, dass mobile Webseiten über den Internet Browser des Smartphones aufgerufen werden, während die Web-App als Web-Container über einen mobilen Browser geladen wird. Für viele wird der Unterschied kaum sichtbar sein.

Vorteile der Web-App:

  • Unabhängig vom Betriebssystem und erlaubt somit eine sehr hohe Reichweite
  • Große Auswahl bei der Suche nach Entwicklern und Anbietern
  • Sichtbar in der Google-Suche

Nachteile:

  • Auf Funktionen der Endgeräte wie Kamera kann nicht zugegriffen werden.
  • Offline nicht nutzbar
  • Wenig Hardwareunterstützung
  • Übernahme eines bestehenden Corporate Designs nur mit hohem Aufwand möglich

Hybrid-App

Die hybride App ist eine Kombination aus Web-App und nativer App. Es wird zuerst eine Web-App erstellt, die mit HTML5, Java oder CSS programmiert wird. Nachdem die gewünschte App programmiert ist, wird ein sogenannter nativer Container mit der Web-App verbunden. Der native Container sorgt dafür, dass die hybride App den Browser des genutzten Endgerätes aufruft und sich somit an die Plattformen der unterschiedlichen Betriebssysteme anpasst. Die nativen Container können zum Beispiel bei online Programmen wie PhoneGap erstellt und mit der Web-App verbunden werden.

Vorteile Hybrid-App:

  • Entwicklungskosten für verschiedene Plattformen sind relativ gering
  • Quellcode ist zum großen Teil für alle Betriebssysteme gleich
  • Zugriff auf Funktionen wie Kamera sind möglich
  • In App Stores sichtbar

Nachteile:

  • Kompromisse bei jedem Betriebssystem
  • Leistungs- und Darstellungsprobleme können auftreten
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Warum sind Apps so interessant für das Online Marketing?

Apps können ein interessantes Tool für die Marketing-Strategie vieler Unternehmen sein. Markenreichweite vergrößern, neue Vertriebswege eröffnen oder die Interaktion zwischen Kund*innen und Unternehmen fördern, das sind einige Ziele von Apps. Die Aufgaben von einem App-Projekt sind ganz unterschiedlich. Eine native Applikation eignet sich durch den hohen Kostenfaktor nur für bestimmte Projekte. Doch gerade wenn Sie mit der App ein sehr breites Publikum bedienen möchten, sollte auf eine native App gesetzt werden, die optimal auf iOS- und Android-Systemen funktioniert.

Der technische Fortschritt wird noch einiges an Neuerungen und Innovationen mit sich bringen. Die Web-Apps und hybriden Apps werden wahrscheinlich an Einfluss gewinnen, die auf die Technologien CSS, HTML 5 und JavaScript setzen.

Tablet Apps
Quelle: Pexels

In welchen App Stores können Sie Ihre Apps vermarkten?

Wer denkt, dass die einzige Form, eine der über drei Millionen existierenden Apps herunterzuladen, der vorinstallierte Google Play Store ist, hat weit gefehlt. Obwohl Google Play Store einen riesigen Absatzmarkt besitzt, da es Lizenzen an die unterschiedlichsten Geräte-Hersteller vergibt, gibt es noch einige sehr gute Alternativen, die Tausende von Apps anbieten. Dabei ist die Auswahl für iOS- und Android-Geräte sehr unterschiedlich. iOS-Apps sind noch einmal eine Welt für sich. Wir listen für Sie einige der populären Android-App Stores.

  • Amazon App Store

Nach Play Store ist der Amazon App Store der größte Anbieter in diesem Bereich. Nutzer der Amazon Fire Geräte kennen diesen App Store bereits, denn dieser wird hier vorinstalliert mitgeliefert. Einige Apps finden Sie nur exklusiv im Amazon Store. Mit Aktionen und Rabatten gewinnt dieser Store einiges an Popularität, denn die User*innen können viele Apps kostenlos herunterladen.

  • F-Droid

F-Droid ist bereits seit 2010 auf dem Markt und hat sich speziell dem Bereich der Open Source verschrieben. Alle hier gelisteten Apps verfügen über einen freien Source Code und eine freie Lizenz. Sie finden hier zum Beispiel Apps wie Open Camera, VLC, K-9 Mail oder ownCloud.

  • Aurora Store

Für diejenigen, die eine richtige Alternative zum Google Play Store suchen, sind bei Aurora genau richtig. Aurora nimmt sich die Privatsphäre der User*innen zu Herzen. Im Gegensatz zum Google Play Store kommen hier bestimmte Frameworks nicht zum Einsatz, ebenso wenig wie Google Play Service oder MicroG. Die User*innen sind wesentlich weniger Kontrollen ausgesetzt. Aurora nutzt eine Art Anonym-Modus, um Apps zu laden. Des Weiteren setzt der Store auf Spoofing, um Apps laden zu können, die auf eine bestimmte Region begrenzt sind. Versteckte Tracker, die User*innen ausspionieren können, werden dank der Zusammenarbeit mit Exodus Privacy angezeigt.

Was gehört dazu, um eine App zu entwickeln? – 7 Schritte von Idee bis zur endgültigen App

Beginnen wir mit der Native App Entwicklung. Wie immer müssen Sie Ihre individuellen Ziele und Objektive im Auge behalten, um eine erfolgreiche App zu entwickeln.

Schritt 1: Apps sind ein Business

Die Entwicklung von Apps hat sich zu einem eigenen Business gemausert. Obwohl eine Reihe großer Unternehmen Native Apps anbieten, um zum Beispiel den Vertrieb zu unterstützen oder die Markenreichweite zu vergrößern, gibt es viele Apps, die sich der Unterhaltung und dem Zeitvertreib widmen. Mit jedem Download verdient das Entwicklerteam. Mitunter verzeichnen mittelmäßige Apps Tausende von Downloads und die gut konzipierten und sehr gut umgesetzten werden einfach nicht wahrgenommen.

Es heißt also auch hier, Zeit in die Vermarktung der App zu investieren. Dabei funktionieren die gleichen Marketing-Maßnahmen wie bei jedem anderen digitalen Produkt.

Schritt 2: Das Problem

Einfach so eine App entwickeln bringt Ihnen, wenn Sie ein Tüftler sind, bestimmt einiges an Spaß, doch wenn damit Geld verdient werden soll, verlangt es nach einer geplanten Herangehensweise. Apps sind dazu da, bestimmte Probleme zu lösen. Bei der Entwicklung einer erfolgreichen nativen App muss ein Mehrwert für die Zielgruppe entstehen.

Haben Sie erst einmal ein Problem identifiziert, mit dem Sie sich auseinandersetzen möchten, ist es ein leichtes, die Zielgruppe einzugrenzen. Bereits in dieser Phase können einige Entscheidungen zur Art der App getroffen werden. Zur Wahl stehen die nativen Apps, hybriden Apps und die Web-Apps. Jede Form hat einige Vorteile, kommt aber auch mit Nachteilen daher, wie wir bereits weiter oben aufgezeigt haben.

Drei wichtige Aspekte, die Sie vor dem Beginn der Entwicklung bereits entschieden haben sollten, sind:

Leistung

Definieren Sie hier, welche Performance gewünscht ist. Native Apps punkten in Hinsicht auf Leistungsfähigkeit. Sie sind an jedes Betriebssystem angepasst und belasten die Hardware nur gering.

Offline/Online

Soll die App offline nutzbar sein? In diesem Fall fällt die Web-App raus, denn diese benötigt eine konstante Verbindung mit dem Internet.

Einbindung nativer Funktionen

Sollen native Funktionen der Endgeräte eingebunden werden? Das ist das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung zwischen den drei App-Formen. Sollen Kamera, GPS oder Mikrofon genutzt werden, ist die native App die beste Lösung.

Kosten

Native Apps sind eindeutig mit höheren Kosten verbunden als die hybride App und die Web-App. Welches Budget steht zur Verfügung, reicht es für eine native App, oder muss ein Kompromiss mit der hybriden App eingegangen werden.

Das sind wichtige Punkte, die definiert werden sollten, denn Sie haben einigen Einfluss auf das Konzept der App.

App Mock-Up
Quelle: Pexels

Schritt 3: Wettbewerbsanalyse

Schauen Sie sich auf dem Markt um. Welche Apps existieren bereits, die das gleiche Problem aufgreifen. Können Sie mit Ihrem App Projekt Änderungen bringen und die User Experience verbessern? Wer sind die Konkurrenten und was sind deren Schwächen und Stärken?

Vielleicht nutzt die Konkurrenz einige Features, über die Sie noch nicht nachgedacht haben. In Kombination mit Ihren Ideen kann eine neue starke App für mobile Endgeräte entstehen.

Schritt 4: Definieren des MVP

„Minimal Viable Product“ bedeutet soviel wie das „minimal brauchbare Produkt“. Definieren Sie, welche Features unbedingt notwendig sind, damit die User Experience und die Funktionalität stimmt. Alle überflüssigen Elemente und Features, die keinen Mehrwert erzeugen, sollten entfernt werden. Diese machen die App nur langsamer.

Schritt 5: Marketingplan

Wie möchten Sie Ihre zukünftige App vermarkten. Machen Sie sich bereits vor der ersten programmierten Zeile Gedanken darüber. Sie können eine Liste von Influencer*innen, Journalist*innen oder Websites zusammenstellen, die Ihre App interessant finden könnten.

Mit dieser Recherche lernen Sie einiges hinzu. Können Vergleiche zu ähnlichen nativen oder hybriden Apps ziehen und Einfluss auf den Erfolg nehmen.

Native App Design
Quelle: Pexels

Schritt 6: Ansichten und Wireframes

Sie wissen an diesem Punkt, welche Features Ihre native oder hybride App beinhalten sollten. Die wichtigsten Fragen sollten beantwortet sein, damit das Design starten kann.

Bringen Sie die einzelnen Screens zu Papier. Wireframes lassen sich zu Anfang ganz unkompliziert mit Stift und Papier erstellen. Nach den ersten Skizzen können Sie auch spezielle Programme wie Miro, Lucidchart oder Sketch nutzen, um den einzelnen Screens mehr Details zu geben.

Denken Sie dabei auch an so einfache Screens wie ein Anmeldefenster oder ein „Passwort vergessen“-Button. Je detaillierter Sie in dieser Phase arbeiten, desto übersichtlicher und einfacher wird die Programmierung.

Schritt 7: App Programmierung

Ist einmal der Überblick über alle Screens erstellt, dann kann es an die Programmierung gehen. Trauen Sie sich das nicht selbst zu, dann stehen einige Agenturen für App Entwicklung und Programmierer*innen zur Verfügung, die App-Projekte zu Ihrem Spezialgebiet erklärt haben.

Web-Tools zur App-Programmierung

Möchten Sie sich selbst mit der Programmierung versuchen, sind aber in dem Thema noch nicht hundertprozentig fit, dann sind online Tools eine tolle Alternative, um die ersten Schritte für die Erstellung von App-Anwendungen zu gehen. Es gibt natürlich viele verschiedene Tools auf dem Markt. Wir haben vier sehr interessante Anwendungen herausgesucht.

Good Barber

Entwickelt wurde dieses Tool auf der Insel Korsika. Den Nutzer*innen wird eine sehr große Wahl an Templates geboten, die kombiniert mit den unterschiedlichen Funktionen Apps für Social Media Plattformen erstellen oder app-basierte Online Shops. Apps können für die Betriebssysteme iOS und Android entwickelt werden, wobei die Veröffentlichung für iOS doch etwas kostenintensiv ist.

Die Preise des Programms richten sich nach dem Umfang der Funktionen und den Endgeräten. Mit dem teuersten Tarif mit guten 40 Euro wird die App auch für die iPhone Geräte verfügbar. Bei jedem Paket sind 5.000 Push-Benachrichtigungen pro Monat dabei.

App Yourself

App Yourself wurde im Jahr 2011 in Berlin gegründet. Die Firma konzentriert sich nur auf Apps für das Betriebssystem Android. Der große Vorteil dieses Tools: sie erstellen hier nicht nur eine Native App, sondern erhalten die passende responsive Website dazu. Diese Technik läuft unter der Definition PWA (Progressive Web App).

Nutzer*innen können zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen. Der Unterschied liegt bei den Limits für Push-Nachrichten und aktiven Nutzer*innen. Möchten Sie die Erstellung Ihrer Native App komplett abgeben, dann ist dies mit dem Business-Plan möglich.

Einige Vorteile stechen bei dieser Anwendung heraus. Das Interface ist sehr strukturiert und übersichtlich. Der Kundensupport steht für Informationen und Fragen sofort bereit. Grafik ist super und Ihre App kann jederzeit von unterwegs aktualisiert werden.

Swiftic

Swiftic, der App-Baukasten aus Israel, ist seit 2010 online. Weltweit wurden angeblich schon eine Million Apps mit dieser Anwendung erstellt, das macht das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten. Gerade bei einer komplexen App lohnt sich die Verwendung von Swiftic. In der Template-Liste finden sich Bausteine zu Treuepunkten, e-Commerce, Terminbuchungen, Veranstaltungen oder Rezensionen. Eine sehr umfangreiche Auswahl an Anwendungen.

Sieben unterschiedliche Templates werden angeboten, die mit sieben verschiedenen Navigationsstilen kombiniert werden können. Hinzu kommen verschiedene Themen bei Symbolen, Farben und Hintergrundbildern. Mit den recht überschaulichen Vorgaben kann eine unbegrenzte Anzahl an Apps erstellt werden, ganz nach Ihren persönlichen Wünschen.

Siberian CMS

Beim französischen Siberian CMS ist alles ein wenig anders. Sie laden hier die Anwendung auf das eigene Hosting herunter. Diese zusätzliche Arbeit wird belohnt, denn Sie als Entwickler erhalten vollen Zugriff auf den Quellcode Ihres App-Projektes. Hinzu kommt, dass die Entwicklung erst mal komplett kostenlos ist.

Für Entwickler*innen, die genau wissen, was sie brauchen, stehen Zusatzmodule bereit, die installiert werden können. Jetzt fallen einmalige Gebühren an.

Obwohl der kostenlose Modus mit eingeschränkten Funktionen arbeitet, können auch hier professionelle Apps erstellt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Push-Benachrichtigungen sind unbegrenzt, Online Shops und Kleinanzeigen sind genauso möglich wie vergleichbare Apps zu WhatsApp oder Uber.

Welche Art von App werden Sie entwickeln?

Wir hoffen, die Erstellung von nativen, hybriden oder Web-Apps ist nach unserem Artikel kein so großes Mysterium mehr. Je weiter die Technik fortschreitet, desto leichter lässt sich auf der Basis einer Website die passende App erstellen. Die Entwicklung einer ganz eigenen Native App ist ebenso ohne Probleme möglich. Wichtig wie bei allen Produkten, egal, ob im digitalen oder realen Bereich, ist die Recherche zu Problemen, Zielgruppe und Einsatzmöglichkeiten. Kombiniert mit einem intelligenten Konzept, fähigen Entwickler*innen und einer effizienten Marketing-Strategie schaffen Sie Anwendungen, die von Hunderten oder Tausenden Nutzer*innen im App Store gekauft werden.