Der Begriff Produktdesign begegnet uns in unserer heutigen, digitalen und sich immer schneller entwickelnden Welt ständig. Neue Stellen, Berufsbezeichnungen und digitale Produkte werden geschaffen, ohne dass wir das Konzept des Ganzen wirklich komplett verstanden haben.

Produktdesign ist allerdings ein äußerst nützlicher und wichtiger Aspekt in der Kreierung digitaler Produkte. Daher möchten wir diesen Artikel nutzen, um Ihnen das Konzept genau zu erläutern. Wir gehen ein auf gängige Fragen wie: Was wird designt? Wie funktioniert Produktdesign? Wer ist beteiligt? Und wozu braucht man es überhaupt?

Inhaltsverzeichnis

Was wird beim Produktdesign designt?

Heutzutage ist die Nutzung von digitalen Produkten zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Auf unseren Smartphones haben wir zahlreiche Apps, die uns bei verschiedenen Dingen unseres täglichen Lebens helfen. Wir streamen Musik und Filme über Streaming Dienste, speichern unsere Daten in Clouds und lassen uns von Navigations-Apps unseren Weg weisen.

All das sind digitale Produkte, die vor Ihrer Erstellung und Vermarktung designt wurden. Denn auch solche für uns mittlerweile alltägliche Apps und Dienste waren einmal eine Innovation, die aus dem Nichts erschaffen wurde.

Genau für solche Produkte wird vor der Erstellung und Programmierung ein Designplan erstellt, sodass alle an dem Projekt beteiligten Personen genau wissen, was das gewünschte Endergebnis ist. Dabei ist es ganz egal, ob ein komplett neues Produkt erfunden wird oder ob Sie ein bereits bestehendes Produkt erneuern, weiterentwickeln oder erweitern wollen. Produktdesign ist in allen Fällen ein wichtiger Schritt in der Planung eines digitalen Produkts jeglicher Art.

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Wie funktioniert Produktdesign?

Um ein optimales Produkt erstellen zu können, was natürlich das primäre Ziel einer jeden Neuentwicklung ist, brauchen Sie einen genauen Fahrplan, der Ihnen in jedem Schritt die Richtung weist.

Falls Sie also eine erste Idee für ein Produkt haben oder ein bestehendes Produkt verbessern möchten, stellen Sie sich zunächst einige grundlegende Fragen. Hierbei geht es noch gar nicht um Feinheiten wie Layout oder Benutzeroberflächen. Um den Anfang Ihres Designs zu finden, müssen Sie zunächst die Ziele Ihres Unternehmens und die Bedürfnisse Ihrer Kunden definieren und vereinen.

Hierfür kann die Beantwortung folgender Fragen hilfreich sein:

  • Wer wird mein Produkt später nutzen?
  • Welches Problem haben diese Nutzer und auf welche Art und Weise löst mein Produkt dieses Problem?
  • Was ist der Unterschied zwischen meinem und anderen bestehenden Produkten, die dieses Problem lösen?
  • Passt das Produkt in mein Unternehmensprofil?
  • Biete ich bereits ähnliche Produkte an und wenn ja, wie kann ich diese kombinieren?

Indem Sie Antworten auf diese Fragen finden, entwerfen Sie das grobe Grundgerüst Ihres digitalen Produktes. Dies ist der erste Schritt im Designprozess. Erst danach folgen weitere Schritte, mit denen Sie tiefer ins Detail gehen.

Nachdem das Grundgerüst steht, folgen die Erstellung eines genauen Zeitplans für den Entwurf und die Entwicklung des Produkts, von der Idee bis hin zur Veröffentlichung.

Es werden die einzelnen Schritte geplant, wie die Programmierung des Back-Ends und des Front-Ends, die Art der Veröffentlichung und auch das Marketing. Innerhalb dieser einzelnen Schritte werden die genauen Eckdaten des Produkts festgelegt sowie beteiligte Personen, verfügbare Budgets und entsprechende Zeitrahmen eingeplant.

Wer ist beteiligt?

Um ein vollständiges digitales Produkt zu erschaffen, sind sehr verschiedene Kompetenzen nötig. Sie benötigen sowohl die kreative Seite, die Ideen und Designs entwickelt, als auch Webdesigner für die technische Seite, die diese Ideen in Codes und Programmiersprache übersetzt. Zudem benötigen Sie Experten für den entsprechenden Markt, den Sie bedienen möchten, um die Bedürfnisse Ihrer Kunden zu erkennen und zu decken. Im späteren Prozess ist ein Marketing Team von Nöten, das Ihr Produkt bewirbt und Ihre Zielgruppe darauf aufmerksam macht.

Während des gesamten Prozesses benötigen Sie Manager und Organisatoren, die die Arbeit der verschiedenen Teams überwachen, koordinieren und bei eventuellen Rückfragen zur Verfügung stehen.

All diese Arbeitsgruppen, die letztendlich an der Ausarbeitung des Produktes beteiligt sind, sind auch während des Designprozesses involviert. Nur so können Sie einen realistischen Zeitplan erstellen, der alle benötigten Informationen enthält und sicherstellt, dass Sie letzten Endes nicht nur ein tolles Produkt erhalten, sondern dass dieses auch sowohl auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden angepasst ist, als auch Ihrer Firmenphilosophie entspricht.

Keine Sorge, falls Sie selbst eine Idee haben und ein Produkt designen möchten, müssen Sie sich nicht alle Teammitglieder selbst zusammen suchen. Es gibt spezielle Agenturen für Webentwicklung, die Ihnen während des gesamten Prozesses zur Seite stehen und die komplette Organisation übernehmen.

Wozu braucht man Produktdesign?

Eine Idee zu einem tollen Produkt ist noch lange keine Garantie für Erfolg. Es spielen viele weitere Faktoren eine entscheidende Rolle. Genau hier kommt Produktdesign ins Spiel. Es verhindert, dass Sie ins Blaue hinein ein Produkt aus Ihrem Kopf heraus erstellen und viel Zeit und Geld investieren und dann am Ende feststellen, dass die Idee zwar super war, es aber beispielsweise keinen aktuellen Bedarf an diesem Produkt gibt.

In dem Prozess des Produktdesigns wird der Markt analysiert und ermittelt, ob es überhaupt ein Problem gibt, für das Ihr Produkt eine Lösung anbietet, sprich ob es eine Nachfrage danach geben wird. Außerdem recherchieren Sie, ob es bereits ähnliche Produkte gibt und was genau deren Mängel sind, die Sie in Ihrem Designprozess beheben können.

Sie passen das Produkt also optimal auf den Markt und die Bedürfnisse der Kunden an. Auf der anderen Seite designen Sie das Produkt aber auch so, dass es in die Reihe Ihrer anderen Produkte und zu Ihrem Image als Firma passt. Sie stellen sicher, dass Sie durch das neue Produkt keine Konflikte mit langfristigen Kunden erzeugen und bleiben Ihrer Firmenphilosophie treu.

Zudem gehen Sie im Designprozess natürlich auf Kleinigkeiten und Details der genauen Ausführung ein. Denn auch wenn die Idee eine tolle Lösung für ein wichtiges Problem Ihrer Kunden darstellt, es aber in der Umsetzung hapert und beispielsweise Ihre App oder Ihr neues digitales Produkt sehr umständlich zu bedienen ist, dann wird der Erfolg nicht von sehr langer Dauer sein.

Sie denken also schon beim Designprozess viel weiter als nur bis zur Veröffentlichung Ihres Produktes. Natürlich werden bereits hier Updates, mögliche Erweiterungen und Ergänzungen bedacht. Denn Sie möchten natürlich, dass Ihr Produkt die Kunden überzeugt und langfristig an Ihr Unternehmen bindet.

Ist dies ein einmaliger Prozess?

Wenn wir schon so fragen: Natürlich nicht.

Wenn Sie diesen ganzen Prozess bereits durchlaufen haben und Ihr fertiges digitales Produkt veröffentlicht haben, so geht all das von vorne los. Denn dann bekommen Sie erstes Feedback von Kunden und erste Nutzererfahrungen, die es Ihnen ermöglichen, Ihr Produkt zu verbessern und noch besser an die genauen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe anzupassen.

Sie können hierdurch ermitteln, ob Ihr Produkt eine adäquate Lösung für das Problem Ihrer Kunden darstellt und ob es sich von anderen Angeboten abhebt. Sie haben die Möglichkeit, Benutzeroberflächen, sowie technische Hintergründe zu aktualisieren und entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Kunden zu verbessern.

Produktdesign ist also ein immer fortlaufender Prozess, der jedes digitale Produkt von der Geburtsstunde der Idee an begleitet. Er endet nicht mit Veröffentlichungsdatum, sondern geht dann direkt in die nächste Runde.

Zusammenfassung

Wie Sie sehen ist das Produktdesign ein wichtiger und umfassender Prozess, an dem viele Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen beteiligt sind. Es ist ein grundlegender Schritt in der Planung und Entwicklung jeglicher digitaler Produkte, seien es Apps oder sonstige digitale Dienste.

Um ein Produkt zu designen, kommen Personen aller notwendigen Arbeitsschritte zusammen. Sie erstellen gemeinsam ein optimales Ziel sowie den entsprechenden „Fahrplan“ dafür. Für diesen umfangreichen Prozess werden Personen ganz verschiedener Kompetenzen benötigt. Sie brauchen Koordinatoren und Organisatoren, genau wie Marktforscher, Webdesigner und -entwickler, Programmierer und Marketingexperten.

Ganz am Anfang des Prozesses steht die Frage nach dem Bedarf und der Nachfrage. Genauso wichtig ist die Frage nach der Stimmigkeit mit Ihrem Unternehmensprofil und der Anpassung auf Ihren üblichen Kundenstamm.

Danach folgen Fragen wie die Einzigartigkeit Ihres Produktes sowie weitere Feinheiten wie Layout, Design und Benutzeroberflächen. Ganz am Ende geht der Blick in die Zukunft, sodass auch der langfristige Erfolg Ihres Produktes bedacht und in die Planung miteinbezogen wird.

Und damit nicht genug, denn sobald Sie Ihr Produkt veröffentlicht haben, bekommen Sie erstes Feedback und können basierend darauf die Updates oder Verbesserungen Ihres Produktes neu designen. Es ist also ein immer fortlaufender Prozess, um die Aktualität und Attraktivität Ihres Produktes sicherzustellen.

Fazit

Wir hoffen, dass wir Ihnen den Prozess des Produktdesigns hiermit etwas klarer gemacht haben und dass Sie in Zukunft auf die Frage „Was ist Produktdesign eigentlich?“ eine Antwort wissen.

Natürlich ist dies nur ein grober Überblick über ein riesiges, sich immer weiter entwickelndes Tätigkeitsfeld. Falls Sie sich noch weiter für das Thema interessieren, schauen Sie sich gerne auch unsere weiteren Artikel zum Thema Produktdesign an, um tiefer in die Welt der digitalen Produkte einzutauchen. Zögern Sie nicht, die Hilfe von Designexperten in Anspruch zu nehmen.