Aktualisiert am 11. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist.
Neu sind die 2026 veröffentlichten Exif- und XMP-Spezifikationen, eine Entscheidungshilfe für Standards und Werkzeuge sowie ein kompakter Metadaten-Qualitätscheck.
Das Wichtigste in Kürze
- Metadaten beschreiben Daten durch Angaben wie Autor, Erstellungsdatum, Dateigröße, Rechte oder Herkunft und machen sie leichter auffindbar, verständlich und wiederverwendbar.
- Der passende Standard hängt vom Einsatz ab: Dublin Core eignet sich für Ressourcen, Exif und XMP für Mediendateien, schema.org für Webseiten und xdomea für elektronische Akten der Bundesverwaltung.
- Prüfen Sie nicht nur die Vollständigkeit, sondern auch einheitliche Feldnamen, kontrollierte Werte, Zuständigkeiten, Datenschutz und die fehlerfreie Übertragung zwischen Systemen.
Was sind Metadaten?
Metadaten sind Informationen, die einen Datenpunkt oder Datensatz beschreiben – beispielsweise Autor, Erstellungsdatum oder Dateigröße. Diese Definition und die Unterscheidung zwischen beschreibenden, strukturellen, administrativen und technischen Metadaten erläutert IBM Think in seiner Aktualisierung vom 24. November 2025.
Standardisierte Metadaten machen Informationen für unterschiedliche Anwendungen lesbar. Zur Speicherung und Übertragung kommen unter anderem Dublin Core und Exif zum Einsatz; die Daten lassen sich außerdem in menschenlesbare Darstellungen übertragen, wie der Überblick zu Metadaten und Metadatenformaten zusammenfasst.
Was hat sich 2026 geändert?
- 30. Januar 2026: Die Camera & Imaging Products Association veröffentlichte Exif Version 3.1 als überarbeitete Fassung von Exif 3.0.
- 1. Juni 2026: CIPA veröffentlichte außerdem die überarbeitete Spezifikation CIPA DC-010-2026 „Exif metadata for XMP“. Teams mit Bildarchiven sollten deshalb prüfen, welche Felder ihre Kamera-, DAM- und Publishing-Systeme tatsächlich übernehmen.
- Januar 2026: Das Bundesarchiv konkretisierte das Metadatenmapping auf xdomea. Für die Langzeitspeicherung sind neben beschreibenden auch technische und prozesssteuernde Metadaten relevant.
- Werkzeuge: ExifTool ergänzte am 15. April 2026 mit Version 13.56 Tags aus Exif 3.1. Datenkataloge wie DataHub und OpenMetadata adressieren dagegen unternehmensweite Suche, Data Lineage und Governance statt einzelner Dateien.
Metadatenstandards im Vergleich
| Standard oder Modell | Geeignet für | Speicherung und zentrale Stärke | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|---|
| Dublin Core | Dokumente, Bibliotheken, Repositorien | Vokabular mit 15 Kernelementen, darunter Titel, Urheber, Datum und Rechte | Für neue Implementierungen empfiehlt DCMI die semantisch präziseren dcterms-Eigenschaften. |
| Exif 3.1 | Fotos und kamerabezogene Informationen | Technische Angaben werden direkt mit Bilddateien verbunden. | Vor Export oder Veröffentlichung sensible Angaben wie Standortdaten kontrollieren. |
| XMP | Bild-, Video- und Dokumentenworkflows | Erweiterbares Datenmodell; Metadaten können eingebettet oder in einer Sidecar-Datei gespeichert werden. | Synchronisierung zwischen eingebetteten Werten, Sidecar-Dateien und DAM-System sicherstellen. |
| schema.org mit JSON-LD | Webseiten und Suchmaschinen | Maschinenlesbare Beschreibung sichtbarer Webinhalte; Google empfiehlt JSON-LD. | Markup muss zum sichtbaren Inhalt passen; eine Rich-Result-Darstellung ist nicht garantiert. |
| xdomea | Elektronische Akten und Vorgänge der deutschen Bundesverwaltung | Strukturierte, XML-basierte Übertragung von Metadaten und Schriftgutobjekten | Mappingregeln, Version und benötigte technische sowie prozesssteuernde Felder dokumentieren. |
XML und JSON-LD sind dabei Serialisierungsformate, während Dublin Core oder schema.org das verwendete Vokabular definieren. Wie strukturiertes Markup auf Webseiten eingesetzt wird, zeigt der Sortlist-Leitfaden zu strukturierten Daten; den Zusammenhang mit Seitentiteln, Beschreibungen und Suchmaschinen behandelt unser Beitrag zur On-Page-SEO.
Werkzeuge für Metadaten: Funktionen und Einordnung
| Werkzeug | Key Features | Passend für | Redaktionelle Einordnung |
|---|---|---|---|
| ExifTool | Lesen, Schreiben und Validieren zahlreicher Datei-Metadaten; Unterstützung für Exif 3.1 wurde 2026 ergänzt | Technische Einzel- und Stapelprüfungen | Sehr flexibel, setzt für automatisierte Workflows jedoch Kommandozeilenkenntnisse voraus. |
| Google-Test für Rich-Suchergebnisse | Prüft unterstützte strukturierte Daten und zeigt erkannte Fehler | schema.org-Markup auf Webseiten | Schneller Pflichtcheck für SEO, aber kein allgemeiner Datei- oder Datenkatalog-Validator. |
| OpenMetadata | Datensuche, Lineage, Governance, Qualitäts- und Kollaborationsfunktionen | Unternehmensweite Datenbestände | Breiter Funktionsumfang; Einführung und Pflege benötigen klare Zuständigkeiten. |
| DataHub | Open-Source-Datenkatalog, automatisierte Lineage, Governance und Konnektoren zu zahlreichen Datenquellen | Technische Datenplattformen und komplexe Datenflüsse | Stark bei verteilten Systemen; der Betrieb der selbst gehosteten Variante verursacht Infrastrukturaufwand. |
Kennzahlen zur Einordnung
- 15 Elemente: So viele grundlegende Eigenschaften umfasst das klassische Dublin Core Metadata Element Set.
- 3 Formate: Google unterstützt für strukturierte Daten JSON-LD, Microdata und RDFa; JSON-LD wird empfohlen.
- Version 3.1: Die 2026 veröffentlichte Exif-Fassung löste Exif 3.0 als revidierte Spezifikation ab.
- Bis zu 40 %: Laut einer von IBM zitierten Gartner-Auswertung vom 4. September 2024 können Unternehmen ohne metadatenbasierten Ansatz bei der IT-Modernisierung bis zu 40 % mehr für die Datenverwaltung ausgeben.
Stimme aus der Praxis: Metadaten bei der Archivierung
„Für die Langzeitspeicherung von Schriftgutobjekten ist eine möglichst umfassende Sicherung der Metadaten zu den Primärdaten von entscheidender Bedeutung.“Bundesarchiv, „Metadatenmapping auf xdomea“, Stand Januar 2026
Der konkrete Kontext: Bei einer Ablage über das Digitale Zwischenarchiv des Bundes erfolgt die Übertragung ab xdomea-Version 3.0.0 über die Nachricht „Zwischenarchivierung.Auslagerung.0701“. Das Hinweisblatt des Bundesarchivs nennt außerdem Anzeigename, Systemfeldname, Datentyp, Beschreibung und Beispiel als benötigte Angaben für das Mapping.
Metadaten-Qualitätscheck
Dieser Schnellcheck bewertet zehn grundlegende Prüfpunkte mit jeweils zehn Punkten. Er ist eine operative Orientierung und keine Zertifizierung nach einem bestimmten Standard.
Für organisationsweite Regeln lohnt sich die Verbindung mit Stammdatenmanagement. Prüfen Sie bei Standort-, Personen- oder Zugriffsangaben zusätzlich die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.
Metadaten in fünf Schritten einführen
- Anwendungsfall abgrenzen: Legen Sie fest, ob Dateien, Webseiten, Datensätze oder elektronische Akten beschrieben werden.
- Schema auswählen: Nutzen Sie einen etablierten Standard und ergänzen Sie nur Felder, die einen dokumentierten Zweck erfüllen.
- Pflichtfelder und Werte definieren: Bestimmen Sie Datentypen, erlaubte Begriffe, Datumsformate und verantwortliche Rollen.
- Übertragung testen: Prüfen Sie anhand realer Beispieldateien, welche Angaben beim Import, Export und bei Konvertierungen erhalten bleiben.
- Qualität überwachen: Kontrollieren Sie regelmäßig fehlende Werte, Dubletten, veraltete Rechteangaben und sensible Metadaten.
Wenn Ihnen für Datenstrategie, Webentwicklung oder technische SEO interne Ressourcen fehlen, können Sie über Sortlist passende Spezialisten für Ihr Projekt finden.
Häufige Fragen zu Metadaten
Was ist der Unterschied zwischen Daten und Metadaten?
Daten bilden den eigentlichen Inhalt. Metadaten beschreiben diesen Inhalt, etwa durch Titel, Urheber, Dateiformat, Erstellungsdatum, Zugriffsrechte oder Herkunft.
Sind Metadaten immer in der Datei gespeichert?
Nein. Sie können direkt in einer Datei, in einer separaten Sidecar-Datei, in einer Datenbank oder in einem zentralen Katalog liegen. XMP unterstützt beispielsweise sowohl eingebettete Metadaten als auch separate Sidecar-Dateien.
Welches Metadatenformat sollte ein Unternehmen verwenden?
Das hängt vom Objekt und Zielsystem ab: Exif oder XMP sind für Medienworkflows geeignet, Dublin Core für allgemeine Ressourcen, schema.org für Webseiten und xdomea für bestimmte Verwaltungs- und Archivierungsprozesse. Vor der Entscheidung sollten Sie den vollständigen Import- und Exportweg testen.
Können Metadaten personenbezogene Informationen enthalten?
Ja. Standort, Urheber, Gerätenummern, Benutzerkennungen oder Bearbeitungshistorien können Rückschlüsse auf Personen erlauben. Prüfen Sie solche Felder vor Veröffentlichung und Weitergabe nach Ihrem Datenschutz- und Berechtigungskonzept.
Verbessern Metadaten automatisch das Google-Ranking?
Nein. Korrekte Titel und Beschreibungen unterstützen die Einordnung und Darstellung einer Seite; strukturierte Daten können sie für bestimmte Suchfunktionen qualifizieren. Google garantiert jedoch weder ein Rich Result noch ein besseres Ranking.
Wie lässt sich die Qualität von Metadaten messen?
Prüfen Sie Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Aktualität, standardkonforme Werte, nachvollziehbare Herkunft und die verlustfreie Übertragung in Zielsysteme. Die Gewichtung sollte sich am konkreten Anwendungsfall orientieren.
Metadaten oder Metainformationen sind strukturierte Daten, die genaue Informationen über Ausgangsmaterialien wiedergeben. Zu den Ausgangsmaterialien – ebenfalls Ressourcen genannt – zählen zum Beispiel Bilder, Videos, Webdokumente oder auch Bücher.
Ein gutes Beispiel, um die Idee der Metadaten zu verdeutlichen, ist eine Bibliothek. Dabei helfen Metadaten, einen enormen Fundus zu kategorisieren und die wichtigsten Informationen zu Ressourcen in komprimierter Form wiederzugeben.
Was sind Metadaten?
Metadaten sind also eine Art Suchhilfe bei großen Datenmengen, die das Auffinden eines gewünschten Buches oder eines Videos ungemein erleichtern. Hier kommt es demnach auf die Daten Autor, Titel, Inhaltsverzeichnis und Nummer der Auflage an.
Mit diesen Informationen bekommen Nutzer einen Eindruck über die Originalausgabe. Diese Metadaten lassen sich ganz bequem in einer Datei auf dem Desktop speichern und sind dank Internet und der richtigen Vernetzung auch für Außenstehende verfügbar.
Es ist also möglich, mithilfe der Metadaten die wichtigsten Informationen eines Schriftstücks oder eines Dokuments über verschiedene Kanäle weiterzugeben. In unserer vernetzten Welt nutzen gerade Studenten oder Literaturinteressierte die Inventarlisten der Bibliotheken über Intranets oder Internet. Sie können Ihren benötigten Lesestoff bereits anhand der registrierten Metadaten sichten und bestellen.
Warum sind Metadaten wichtig?
Für Marketingprofis und SEO-Spezialisten sind Metadaten genauso wichtig. Denn unser World Wide Web ist in dem Sinne als eine riesige digitale Bibliothek zu sehen, die von Suchmaschinen gesichtet wird.
Auch hier gibt es ein unendliche Datenmenge an Bildern, Videos, Websites und Social Media Plattformen, deren Inhalte dank Metadaten kategorisiert werden können. Die richtigen Metadaten sind also entscheidend, ob Ihre Webseiten, Dokumente oder Ihr Online-Buch Erfolge verbuchen können.
Anstatt selbst die einzelnen Metadaten überprüfen zu müssen, übernehmen die Algorithmen und Crawler der Suchmaschinen diese Funktion. Jedes neue Element, das im Internet veröffentlicht wird, nehmen die Crawler wahr und suchen gezielt nach der Metainformation, um eine Kategorisierung vorzunehmen. Je effektiver hier Metadaten eingesetzt werden, desto schneller wird zum Beispiel Ihre Website erkannt und desto besser kann der Inhalt wiedergegeben werden.
Mit den richtigen Keywords und dem Einsatz von SEO erleichtern Sie den Crawlern ihre Aufgabe und werden mit einem guten Ranking auf den Suchergebnisseiten belohnt. Für Websites sind vor allem Meta Title und Meta Description entscheidend, die den Inhalt kurz wiedergeben.
Wo werden Metadaten gespeichert?
Je nach Dateiformat können Metadaten auf verschiedene Weise gespeichert werden. Hier ist wichtig zu wissen, wofür die Metadaten gebraucht werden und in welchem System diese gespeichert werden. So werden zum Beispiel bei der digitalen Fotografie die relevanten Daten wie Datum, Belichtungszeit, Blende und Dateiformat automatisch in der Bilddatei hinterlegt.
Werden diese Daten später in anderen Systemen und Formaten genutzt, so ist es hier zum Beispiel besonders wichtig, auf die Interoperabilität zu achten. Die standardisierten Metadaten werden so für unterschiedliche Systeme lesbar und die Information kann von mehreren Anwendungen oder Softwareprogrammen verwendet werden.
Hauptsächlich werden hier drei Formen unterschieden:
Syntaktische Interoperabilität
In diesem Fall folgen die Daten einer vereinheitlichten Syntax. So werden die Informationen, die in einem XML-Format gespeichert werden, in den verschiedenen Softwareprogrammen gleich wiedergegeben. Dies kann besonders vorteilhaft sein, wenn Sie mit einer Agentur für Webdesign zusammenarbeiten möchten.
Strukturelle Interoperabilität
Metainformationen verschiedener Formate arbeiten mit einem gemeinsamen Datenmodell. Dazu zählen zum Beispiel strukturierte Daten, RDFa und Micro-Formate.
Semantische Interoperabilität
Bei dieser Form ist es zum Beispiel wichtig, dass die Metadaten immer mit den gleichen Standards ausgezeichnet werden. In dem Fall können sie von verschiedenen Programmen gelesen werden. Hier wird gern der Dublin Core genutzt, der solche systemübergreifenden Dateiformate erstellen kann.
Was sind Metadaten bei Bildern?
Seit dem Einzug der digitalen Fotografie können ganz unkompliziert wichtige Zusatzinformationen zu den Bildern gespeichert werden. Notierte in der analogen Fotografie der Fotograf selbst die Nutzdaten wie Datum, Belichtungszeit oder Blendengröße in einer separaten Datei oder auf dem Rand des Negativstreifens, so übernimmt dies heute ein Programm.
Für Hobbyfotografen zählen hier wahrscheinlich nur Dateigröße, Dateiformat und Erstellungsdatum. Doch gerade professionelle Fotografen, die damit ihr Geld verdienen, brauchen wesentlich mehr Angaben, wie:
- Dateigröße
- Dateiformat
- Auflösung
- Verschlusszeit
- Blende
- Kameramodell
- Bildnummer
- Datum der Erstellung
- Quelle
- Copyright-Vermerk
- Beschreibung
- Name des Fotografen
- Lizenz
Die häufigsten Formate bei Bildern
Drei verschiedene Formate haben sich in den letzten Jahren für Datensammlungen bei Fotos und Bildern etabliert. Diese Bildformate werden von den Herstellern von Digitalkameras bei der Softwareentwicklung und bei den unterschiedlichsten Web-Anwendungen genutzt.
Exif: JPEG und TIFF mit Metadaten
Die japanische Kameraindustrie Japan Electronic and Information Technology Industries Association (JEITA) hat das Exif-Format entwickelt. Die letzte aktuelle Version des Formats wurde durch die Zusammenarbeit von JEITA und CIPA, beides japanische Organisationen, entworfen. Mithilfe des Exif Formats ist es möglich, bei JPEG- und TIFF-Dateien bestimmte Metainformationen hinzuzufügen.
IPTC-IIM für den Nachrichtenbetrieb
Nachrichtenagenturen und Zeitungsverbände haben das IPTC-IIM-Format entwickelt. IPTC-IIM sieht ausgeschrieben so aus: “International Press Telecommunications Council – Information Interchange Model”. Es ist also eine spezielle Indexierung für Informationsressourcen im Bereich Presse.
Mit den zusätzlichen Metadaten können zum Beispiel Beschreibungstext, Dringlichkeit, Quelle, Urhebervermerk, Name des Autor und Kontaktdaten angegeben werden. Seit 1994 ist das IPTC-IIM Format auch in dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop von Adobe vertreten, dem Marktführer schlechthin in der Design- und Marketingbranche.
XMP für Photoshop und Lightroom
Mit dem XMP-Format (Extensible Metadata Platform) brachte Adobe im Jahr 2001 sein eigenes Metadaten-Format heraus. XMP-Daten können sowohl IPTC-Daten als auch die Exif-Informationen und weitere Angaben beinhalten. Photoshop und Lightroom können XMP-Daten dieses Format gut handhaben. Es können auch individuelle Informationsfelder hinzugefügt werden.
Achten Sie aber hier darauf, dass jeder, der mit Material dieser Datenbanken arbeitet, über das gleiche Programm verfügt. Mitunter können einige dieser zusätzlichen Metadaten verloren gehen, wenn die Bilddateien in einem anderen Programm geöffnet werden.
Wie sehe ich die Metadaten von Fotos?
Dazu können Sie auf spezialisierten Webseiten-Tools verwenden. Windows und Mac OS zeigen einige der hinterlegten Metadaten an, jedoch nicht alle Merkmale werden wiedergegeben. Das Internet bietet hier Software wie Jeffrey+s Exif-Viewer an, bei der Sie Ihre Daten auf der Website hochladen und alle gespeicherten Informationen angezeigt werden.
Möchten Sie lieber mit einem lokalen Programm arbeiten, um Ihre Fotos und Daten zu Hundertprozent vor dem Zugriff Dritter zu schützen, so empfehlen sich Photoshop oder auch Lightroom, die diese Informationen anzeigen können. Wenn Sie Unterstützung bei der Webgestaltung benötigen, können Sie sich an eine Webagentur Hamburg wenden, die Ihnen ebenfalls mit Webseiten-Tools helfen kann. Für RAW-Formate direkt von der Kamera können Sie Infranview, Digikam oder auch ACD SEE nutzen.
Was sind Metadaten bei Musik?
Metadaten sind für digitale Musik sehr bedeutsam, denn hier kommt auch das ganz große Geld mit ins Spiel. Digitale Musik gibt es auf Smartphones, über Streaming-Dienste im Internet oder als MP3-Datei. Metadaten in der Musikbranche enthalten für gewöhnlich Name des Künstlers, Komponist, Titel, Erscheinungsjahr, die ISRC-Nummer und den Verlag.
Werden diese Angaben nun fehlerhaft oder nur teilweise ausgefüllt, so sind die Musikstücke auf Plattformen für den Nutzer und die Suchmaschine schwerer zu finden. Das ist ein eher organisatorischer Punkt. Jedoch kann das fehlende Interesse an korrekten Metadaten bei Musiktiteln auch zu hohen Einnahmeverlusten bei Verlag und Künstler führen.
Fazit
Metadaten sind wichtige Zusatzinformationen, die mit der zunehmenden Digitalisierung immer wichtiger werden, um den enormen Datenmengen eine optimale Strukturierung zukommen zu lassen. Dabei werden die Metadaten genutzt, um in komprimierter Form den Inhalt von Informationsressourcen wiederzugeben.
Unterschiedliche Softwareprogramme gehen mit diesen Daten auf verschiedene Weise um. So stehen für den Bereich des Verlagswesens und der Presse andere Informationen ganz oben auf der Liste als bei der Musikbranche oder bei Fotoagenturen. Es ist also hier wichtig zu wissen, wofür verwenden Sie die Bilder oder Dokumente genutzt und wer braucht Zugang zu den Metadaten.
Ressourcen für weiteres Lernen
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