Aktualisiert am 8. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist. Neu sind aktuelle Pinterest-Funktionen, DACH-Kennzahlen, ein Kanalvergleich, ein Budget-Simulator und Praxiswerte aus deutschen Kampagnen.
Das Wichtigste in Kürze
- Pinterest funktioniert im Marketing primär als visuelle Such- und Discovery-Plattform: Inhalte sollten konkrete Fragen, Vorhaben und Kaufabsichten beantworten.
- 2026 prägen Pinterest Trends, Produktkataloge, die Conversions API und KI-gestützte Performance+-Kampagnen den professionellen Einsatz.
- Messen Sie nicht nur Impressionen und Saves, sondern auch ausgehende Klicks, Conversions, Neukundenanteil, CPA und ROAS.
Was hat sich beim Pinterest Marketing 2026 geändert?
Pinterest verbindet organische Suche, visuelle Inspiration und bezahlte Produktwerbung enger als früher. Das Unternehmen positioniert die Plattform als visuelle Such- und Discovery-Lösung; auch OMT beschreibt Pinterest als Suchmaschine statt als klassisches soziales Netzwerk. Eine gute Strategie benötigt deshalb sowohl eine Keyword- und Content-Logik als auch saubere Produkt- und Conversion-Daten.
Neu im Kampagnenalltag sind vor allem Pinterest Performance+ Kampagnen. Sie automatisieren unter anderem Gebote, Budgets, Targeting und Creative-Signale. Hinzu kommen ein überarbeitetes Trends-Tool, Kataloganzeigen, automatisch erzeugte Creative-Varianten und detailliertere Auswertungen nach Alter, Geschlecht, Region, Platzierung und Gerät.
Pinterest, Google, Instagram oder TikTok?
| Kanal | Typische Nutzungssituation | Stärke für Unternehmen | Wichtige Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Ideen suchen, Projekte planen, Produkte vormerken | Langlebige, suchbare Inhalte und frühe Kaufimpulse | Benötigt visuell erklärbare Themen und konsequente Keyword-Arbeit | |
| Google Search | Konkrete Frage, Produkt- oder Anbieterrecherche | Direkte Nachfrage mit klarer Suchabsicht | Starker Wettbewerb bei transaktionalen Keywords |
| Marken, Personen und aktuelle Inhalte verfolgen | Community, Markenbild und Creator-Kooperationen | Organische Inhalte verlieren häufig schneller an Sichtbarkeit | |
| TikTok | Unterhaltung, Trends und schnelle Entdeckung | Hohe kreative Dynamik und starke Kurzvideo-Formate | Erfordert eine hohe Produktions- und Testfrequenz |
| YouTube | Anleitungen, Tests und ausführliche Erklärungen | Große inhaltliche Tiefe und langfristig auffindbare Videos | Höherer Aufwand für Produktion und Aktualisierung |
Für die kanalübergreifende Planung helfen unser Leitfaden für Social Media Marketing und die Übersicht zur Social-Media-Strategie.
Relevante Pinterest-Kennzahlen für 2026
- 640 Millionen monatlich aktive Nutzer*innen: Diesen Wert nennt die aktuelle Pinterest-Zielgruppenseite; die dort angegebene Datengrundlage stammt aus dem zweiten Quartal 2025.
- 50 % Gen Z: Laut derselben Quelle entfällt die Hälfte der globalen Pinterest-Nutzerschaft auf die Gen Z.
- 78 % gewonnene A/B-Vergleiche: Performance+ schnitt laut Pinterest in 78 % der untersuchten Vergleiche besser ab als herkömmliche Kampagnen-Setups. Es handelt sich um interne Plattformtests, nicht um eine allgemeine Erfolgsgarantie.
- 28 % höherer ROAS: Pinterest meldete im Juni 2026 diese aggregierte Verbesserung für KMU-Werbetreibende, die Performance+ mit ROAS-Geboten nutzten. Auch dieser Wert ist ein Plattformwert und sollte im eigenen Konto kontrolliert getestet werden.
Wöchentliche Pinterest-Nutzer*innen geben laut Pinterest Business häufiger als Nutzer*innen anderer Plattformen an, Anzeigen dort als relevant zu empfinden. Da diese Aussage aus einer Plattformstudie stammt, sollten Sie sie als Planungshinweis behandeln und mit eigenen Lift-, Conversion- oder Umsatzdaten validieren.
Die wichtigsten Pinterest-Tools im Kurzcheck
| Funktion | Key Features | Geeignet für | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Pinterest Trends | Suchentwicklungen, Regionen, Zielgruppenfilter und saisonale Signale | Redaktionspläne, Keywords und saisonale Kampagnen | Sehr nützlich für Themenfindung; ersetzt keine eigene Nachfrageanalyse |
| Performance+ | Automatisierte Gebote, Budgets, Zielgruppen und Creative-Ausspielung | Conversion-, Consideration- und Katalogkampagnen | Stark für kontrollierte Skalierung; immer gegen ein bestehendes Setup testen |
| Produktkatalog | Produkt-Pins, Feed-basierte Anzeigen und dynamische Produktauswahl | E-Commerce mit gepflegtem Datenfeed | Hoher Nutzwert bei aktuellen Preisen, Beständen und Produktattributen |
| Pinterest Tag | Browserseitige Ereignisse und Conversion-Zuordnung | Schneller Tracking-Einstieg | Einfach einzurichten, aber durch Einwilligungen und Browserlimits begrenzt |
| Conversions API | Serverseitige Übertragung ausgewählter Conversion-Signale | Robusteres Performance- und Omnichannel-Measurement | Für professionelle Setups empfehlenswert; technische und datenschutzrechtliche Prüfung erforderlich |
So setzen Sie Pinterest Marketing strukturiert um
- Ziel und Haupt-KPI festlegen: Entscheiden Sie zwischen Reichweite, qualifiziertem Traffic, Leads, Verkäufen oder Neukundengewinnung. Ein vertiefender Rahmen findet sich im Sortlist-Leitfaden zu Performance Marketing.
- Suchabsichten sammeln: Kombinieren Sie Pinterest Trends, die Suchvorschläge der Plattform, Daten aus Ihrer Website-Suche und Fragen aus Beratung oder Support.
- Inhalte nach Vorhaben strukturieren: Erstellen Sie Boards und Pins für konkrete Aufgaben wie „kleines Bad planen“, „B2B-Messe vorbereiten“ oder „nachhaltige Verpackung auswählen“. Pinterest ist nicht auf Mode, Rezepte und Reisen beschränkt, wie auch der OMT-Leitfaden hervorhebt.
- Creatives variieren: Testen Sie unterschiedliche Motive, Nutzenversprechen und Einstiege. Verwenden Sie gut lesbare Texte im Bild, ohne die visuelle Idee zu überladen.
- Zielseite und Tracking prüfen: Pin, Landingpage und Angebot müssen dasselbe Versprechen einlösen. Erfassen Sie mindestens ausgehende Klicks, Warenkorb- oder Lead-Ereignisse und abgeschlossene Conversions.
- Organisch lernen, bezahlt skalieren: Nutzen Sie erfolgreiche Themen als Ausgangspunkt für Ads, statt ausschließlich nach Bauchgefühl Kampagnen aufzusetzen.
Für die inhaltliche Planung können Sie zusätzlich den Sortlist-Leitfaden zum Content Marketing verwenden. Eine praxisnahe Einführung in visuelle Inhalte, Bilder, Videos und GIFs bietet außerdem Lexware.
Stimme aus der Praxis: Full-Funnel statt isolierter Pins
„Auf Pinterest erreichen wir unsere Kund*innen genau in dem Moment, in dem sie sich ganzjährig von neuer Mode inspirieren lassen.“
Martina Huber, Lead Expert Performance Marketing, Breuninger
Der konkrete Kontext ist entscheidend: Breuninger spielte für die Herbst-Winter-Kampagne 2025 mehr als 200 Creative-Varianten aus und verband Online- sowie Store-Daten mit der Conversions API und Offline-Conversions. Pinterest berichtet in der Breuninger-Fallstudie über einen inkrementellen ROAS von 5,1 und 6,4 % mehr inkrementelle Käufer*innen im stationären Handel. Die Werte stammen aus einer einzelnen Fallstudie und sind keine übertragbaren Benchmarks.
Pinterest-Budget-Simulator
Mit diesem Rechner können Sie ein Mediaszenario grob modellieren. Die voreingestellten Werte sind reine Beispielannahmen und keine Pinterest-Benchmarks.
Der Rechner bildet keine Auktion, Attribution, Retouren, Margen oder organischen Effekte ab. Verwenden Sie das Ergebnis deshalb nur für Szenarien und ersetzen Sie die Annahmen nach dem ersten Test durch Ihre realen Kontowerte.
Häufige Fragen zu Pinterest Marketing
Ist Pinterest eine Suchmaschine oder ein soziales Netzwerk?
Pinterest besitzt soziale Funktionen, wird für Marketingzwecke aber sinnvollerweise als visuelle Such- und Discovery-Plattform geplant. Keywords, Themenrelevanz, Bildverständlichkeit und die Qualität der verlinkten Zielseite sind daher besonders wichtig.
Für welche Unternehmen lohnt sich Pinterest Marketing?
Pinterest eignet sich besonders für Angebote, die sich visuell erklären, planen oder vergleichen lassen. Neben Einrichtung, Mode, Beauty, Food und Reisen können dazu beispielsweise Bildung, Events, B2B-Wissen, Software-Workflows oder Finanzplanung gehören. Prüfen Sie die Nachfrage mit Pinterest Trends, bevor Sie größere Ressourcen binden.
Wie häufig sollte ein Unternehmen pinnen?
Es gibt keine belastbare Universalzahl. Beginnen Sie mit einem Rhythmus, den Ihr Team dauerhaft mit eigenständigen, hochwertigen Motiven bedienen kann. Bewerten Sie nach mehreren Wochen, welche Themen ausgehende Klicks und Conversions erzeugen, statt die Strategie nur an der Zahl veröffentlichter Pins auszurichten.
Braucht Pinterest Marketing ein Werbebudget?
Nein. Organische Pins und Boards können Suchsichtbarkeit und Website-Traffic aufbauen. Bezahlte Kampagnen beschleunigen Tests und Reichweite, sollten aber erst mit einer klaren Zielseite, verlässlichem Tracking und definierten Erfolgskennzahlen gestartet werden.
Wie lässt sich der Erfolg messen?
Nutzen Sie je nach Ziel Saves und Reichweite für Inspiration, ausgehende Klicks und qualifizierte Sitzungen für Traffic sowie CPA, Neukundenanteil, Umsatz und ROAS für Performance. Bei längeren Kaufzyklen sollten Sie zusätzlich unterstützte Conversions und geeignete Attributionsfenster prüfen.
Sollte Performance+ manuelle Kampagnen vollständig ersetzen?
Nicht ungeprüft. Testen Sie Performance+ mit identischem Ziel und möglichst vergleichbaren Rahmenbedingungen gegen Ihr bestehendes Setup. Skalieren Sie erst, wenn Conversion-Qualität, CPA oder ROAS im eigenen Konto stabil besser ausfallen.
Benötigen Sie Unterstützung bei Strategie, Creatives, Tracking oder Kampagnensteuerung? Beschreiben Sie Ihr Pinterest-Projekt und finden Sie passende Marketingexpert*innen.
Social Media Marketing ist für Unternehmen zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um ihre Zielgruppe zu erreichen und ihre Marke zu bewerben. Unter den vielen verfügbaren sozialen Netzwerken ist Pinterest vielleicht nicht Ihre erste Wahl für Ihren Social Media Marketing Mix, aber mit über 450 Millionen monatlich aktiven Nutzern bietet Pinterest eine einzigartige Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren – und sollte deshalb auf jeden Fall zu Ihren Online Marketing Maßnahmen gehören.
In diesem Artikel befassen wir uns deshalb eingehend mit den Vorteilen von Pinterest Marketing, erklären wie Pinterest funktioniert und geben Tipps für die Entwicklung einer erfolgreichen Pinterest Social Media Strategie.
Was ist Pinterest?
Pinterest ist ein soziales Netzwerk, das es Nutzern ermöglicht, Ideen für Projekte und Interessen visuell zu entdecken, zu sammeln und zu teilen. Pinterest wurde 2010 ins Leben gerufen und ist im Wesentlichen eine virtuelle Pinnwand, auf der die Nutzer Sammlungen von Inhalten, sogenannten Pins, erstellen und organisieren können, die als Boards bezeichnet werden. Pins können dabei Bilder und Videos aus dem Internet oder eigens erstellte Inhalte sein, die je nach Einstellung öffentlich zugänglich oder privat sind.
Aufgrund der visuellen Basis der Plattform wird Pinterest häufig für Inspirationen und Ideen genutzt, etwa zu Themen wie Inneneinrichtung, Dekoration, Mode, Beauty, Rezepte, Reisen, Do It Yourself und vielen mehr.
Pinterest Nutzer können anhand von Schlüsselwörtern nach Inhalten suchen und die von anderen Nutzern kuratierten Pinnwände durchstöbern (sofern diese öffentlich sichtbar sind), was Pinterest zu einem leistungsstarken Tool für die Entdeckung und den Austausch von Inspiration macht.
Deshalb wird die Plattform oft auch eher als Suchmaschine als Social Network bezeichnet, da der Austausch innerhalb einer Community weniger im Vordergrund steht als etwa bei Instagram.
Wer nutzt Pinterest?
Im September 2021 gab es in Deutschland schätzungsweise 7,9 Millionen Pinterest Nutzer, womit Deutschland zu den Top-10-Ländern gehört und viel Potenzial und Reichweite für Ihre Marketingstrategie bietet. Weltweit hat Pinterest laut den eigenen Statistiken über 450 Millionen monatlich aktive Nutzer.
Dabei ist die Plattform, die von der Mehrheit der User (85%) über die App genutzt wird, besonders bei weiblichen Nutzern beliebt. Jüngsten Statistiken zufolge sind etwa 71 % des weltweiten Pinterest Publikums weiblich, während die restlichen 29 % männlich sind.
Pinterest hat außerdem eine starke Anhängerschaft unter den Millennials und der Generation Z, wobei die Nutzer im Alter von 18 bis 49 Jahren den Großteil ausmachen. Die Nutzer von Pinterest sind in der Regel gut ausgebildet und haben ein höheres Einkommen, was die Plattform für Unternehmen, die diese Zielgruppe ansprechen wollen, attraktiv macht.
Wie funktioniert Marketing auf Pinterest?
Bei Pinterest Marketing geht es darum, Bilder oder Videos zu erstellen und zu bewerben, die bei den Nutzern der Plattform auf Resonanz stoßen. Die Ziele können dabei ganz unterschiedlich sein, etwa neue Interessenten für Ihre Produkte oder Services finden oder auch Traffic, Engagement und Verkäufe zu steigern.
Je nachdem, welche Strategie Sie mit Ihrem Pinterest Marketing verfolgen, haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten, einen Pinterest Pin bestmöglich zu bewerben. Sie haben dabei die Wahl zwischen drei gängigen Werbeformaten:
- Promoted Pins
- Produkt Pins
- Rich Pins
Promoted Pin
Promoted Pins sind eine Form der Werbung auf Pinterest, die es Marken ermöglicht, ein größeres Publikum zu erreichen und mehr Traffic auf ihre Website oder Landing Page zu leiten.
Promoted Pins sehen aus und fühlen sich an wie normale Pins, sind aber auf bestimmte User ausgerichtet, die auf Faktoren wie Schlüsselwörter, Interessen, demografische Daten und Standort basieren. Sie können ein Budget für Ihre Promoted Pins festlegen und auf Schlüsselwörter bieten, um sicherzustellen, dass die Promoted Pins auch von den richtigen Personen gesehen werden.
Produkt Pin
Ein Produkt Pin, oder auch buyable Pin genannt, ist eine Funktion auf Pinterest, die es Nutzern ermöglicht, Artikel direkt auf Pinterest zu kaufen. Diese Pins enthalten eine Kauf-Schaltfläche, die die User zu einer Kassenseite führt, auf der sie ihren Kauf abschließen können.
Dies ist eine große Chance für Marketer, die nicht zwingend mehr User auf ihre Website oder ihren Blog leiten möchten, sondern vor allem die Kaufabschlüsse in einem Online Shop erhöhen wollen.
Rich Pin
Ein Rich Pin ist eine Art von Pin, der zusätzliche Informationen wie Preise, Verfügbarkeit und Produktbeschreibungen enthält.
Diese Pins sind so konzipiert, dass sie dem Nutzer auf den ersten Blick mehr Kontext und Informationen über den Inhalt liefern, den sie betrachten, und können verwendet werden, um Produkte oder Dienstleistungen auf eine ansprechendere und informativere Weise zu bewerben.
In 4 Schritten zur Pinterest Marketing Strategie
Pinterest Marketing erfordert einen strategischen Ansatz, der das Erstellen und Bewerben von ansprechenden Inhalten, das Ansprechen der richtigen Zielgruppe sowie das Messen und Optimieren der Ergebnisse umfasst.
Account erstellen
Um mit Pinterest Marketing zu beginnen, müssen Sie zuerst wie auch bei Instagram oder Facebook einen Business Account erstellen. Dies ermöglicht Ihnen den Zugriff auf zusätzliche Tools und Funktionen wie Pinterest Analytics, Rich Pins und Promoted Pins.
Die Erstellung eines Geschäftskontos ist ein einfacher Prozess, der ein paar grundlegende Schritte umfasst:
- Gehen Sie auf die Website von Pinterest (www.pinterest.com) und klicken Sie auf die Schaltfläche „Anmelden“.
- Wählen Sie die Option „Geschäftskonto erstellen“ und geben Sie Ihren Firmennamen, Ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort ein.
- Wählen Sie Ihre Unternehmensart und -kategorie aus den Dropdown-Menüs aus.
- Füllen Sie Ihre Profilinformationen aus, einschließlich Ihrer Geschäftsbeschreibung, Ihres Profilbildes, Ihrer Sprache und Ihrer Website.
- Stimmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu und klicken Sie anschließend auf „Konto erstellen“.
- Verifizieren Sie Ihren Account, indem Sie auf den Verifizierungslink klicken, der an Ihre E-Mail gesendet wird.
Sobald Sie Ihr Geschäftskonto auf Pinterest eingerichtet und verifiziert haben, können Sie damit beginnen, Inhalte zu erstellen und zu bewerben, die Ihre Zielgruppe ansprechen, und so für mehr Traffic und Engagement für Ihr Unternehmen sorgen.
Sie können mit einem Geschäftsaccount nun auch die Werbeoptionen von Pinterest nutzen, wie zum Beispiel Promoted Pins, um ein breiteres Publikum zu erreichen und mehr gezielten Traffic auf Ihre Website oder Landing Pages zu generieren.
Pinnwand anlegen und kuratieren
Um Pinterest optimal zu nutzen, müssen Sie Ihre Boards mit ansprechenden Inhalten erstellen und optimieren, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Achten Sie darauf, relevante Schlüsselwörter, klare Beschreibungen und attraktive Bilder oder Video Pins zu verwenden, damit Ihr Content heraussticht.
Hier ist vor allem ein Gefühl für die richtigen Inhalte wichtig, mit denen Sie Ihre Zielgruppen begeistern können, deswegen sollten Sie sich vorab intensiv mit den Interessen Ihrer Nutzerbasis auseinandersetzen.
Selbst pinnen und repinnen
Um Ihre Reichweite auf Pinterest zu vergrößern, müssen Sie regelmäßig Content pinnen und repinnen, der für Ihre nutzer relevant und ansprechend ist. Dies kann sowohl Ihre eigenen Inhalte als auch Inhalte von anderen Nutzern umfassen, die zu Ihrer Marke und Zielgruppe passen.
Alternativ können Sie Ihre Pins auch bewerben, etwa mit den bereits genannten Promoted Pins. Zur Erinnerung: Promoted Pins sind eine Form der Werbung auf Pinterest, mit der Sie ein größeres Publikum erreichen und mehr Traffic auf Ihre Website oder Landing Page leiten können, was wiederum so einer höheren Markenbekanntheit führen kann.
Sie können Ihre Promoted Pins auf der Grundlage von Schlüsselwörtern, Interessen, demografischen Merkmalen und anderen Faktoren ausrichten, um sicherzustellen, dass Ihre Inhalte die richtigen Personen erreichen.
Ergebnisse optimieren
Um sicherzustellen, dass sich Ihre Pinterest Marketing Bemühungen auszahlen, müssen Sie Ihre Ergebnisse mithilfe von Tools wie Pinterest Analytics messen und optimieren. So können Sie feststellen, welche Inhalte gut ankommen, für welche Themen und Pins sich Ihre Nutzer besonders interessieren und wo Sie noch Möglichkeiten zur Verbesserung haben.
Darüber hinaus sollten Sie auch die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Webseite im Blick behalten, insbesondere wenn Sie Content pinnen, der auf Ihre Startseite oder andere Landing Pages führt. Ein beliebter Anfänger Fehler ist es, Pins zu Themen zu erstellen, die die Antwort auf eine Frage versprechen, aber bei einem Klick auf Webinhalt führen, der inhaltlich nichts mit dem eigentlichen Pin zu tun hat.
Diese Methode führt vielleicht zu höheren Besucherraten für Ihre Seite, wird auch gleichzeitig auch die Absprungraten in die Höhe treiben und dazu führen, dass die User eine negative Erfahrung mit Ihrer Marke machen. Das kann nicht nur kurzfristig Einfluss auf den Vertrieb in Ihrem E-Commerce-Shop haben, sondern sich auch langfristig negativ auf Ihre Markenwahrnehmung auswirken. Deswegen sollten Sie die Bilder und Videos in Ihrem Pinterest Account stets auf den Inhalt ausrichten, der sich hinter den Link des Pins befindet.
Fazit
Pinterest ist eine leistungsstarke Marketingplattform die Ihnen ermöglicht, mit einem sehr engagierten Publikum in Kontakt zu treten. Indem Sie ansprechende Pins erstellen und bewerben, die Ihre Zielgruppe ansprechen, können Sie Pinterest nutzen, um Reichweite für Ihre Website, Engagement und Umsatz für Ihr Unternehmen zu steigern.
Ganz gleich, ob Sie Ihre Produkte präsentieren, mehr Reichweite generieren oder Ihre Marken aufbauen möchten, Pinterest Marketing kann Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Wenn Sie die in diesem Blog genannten Schritte befolgen, können Sie das volle Potenzial von Pinterest als Marketingplattform ausschöpfen und echte Ergebnisse für Ihr Unternehmen erzielen.