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E-Commerce-Software

E-Commerce-Prozesse optimieren für mehr Umsatz

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Wer ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen will, kommt in der heutigen Zeit um E-Commerce als eine wichtige Säule im Verkauf nicht herum. Dabei werden Automatisierung und Optimierung immer wichtiger, um Kunden schnell und zufriedenstellend zu bedienen. Denn eins ist sicher, glückliche Kunden empfehlen das Unternehmen weiter und sorgen für mehr Zulauf und Reichweite.

Welche E-Commerce-Prozesse optimiert werden können und wo Sie genau hinschauen sollten, das zeigen wir in unserem heutigen Beitrag mit einem Überblick der wichtigsten Prozesse in einem Online-Shop.

Welche E-Commerce-Prozesse gibt es?

E-Commerce, sprich der Online-Verkauf von Produkten, kann über verschiedene Medien realisiert werden. Dabei unterteilt sich der Kaufprozess in unterschiedliche Bereiche auf. Von der Sicht des Kunden spricht man von der sogenannten Buyers Journey, die beim ersten Kontakt startet und beim Kauf und Wiederkauf endet.

Dabei durchläuft der Kunde verschiedene Abschnitte, die so benutzerfreundlich wie möglich gestaltet sein sollten. Auch für das Unternehmen sind optimierte Prozesse im Hintergrund entscheidend, um die Leistungen zu bringen, die der Kunde erwartet.

Shopsystem

Shopsysteme gehören zu den Grundlagen für einen erfolgreichen Onlinehändler. Die Auswahl ist recht umfangreich. Open-Source-Shopsysteme wie Shopify, die auf Cloud-Basis arbeiten, oder individuelle Programme sind denkbar. Wichtig ist, dass bei Shop-Systemen auf Benutzerfreundlichkeit geachtet wird und SEO-relevante Daten eingespeist werden können.

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Online-Shops müssen nicht mehr nur die Bestellungen entgegennehmen, sondern auch neue Kunden generieren, indem hochwertige Produktbeschreibungen verwendet werden und Optionen, Landing Pages und Webseiten mit den Marketingaktionen verkoppelt werden.

Moderne Shop-Systeme ermöglichen die Einspeisung neuer Daten schnell und ohne Fehler und Bestellungen werden innerhalb weniger Momente verarbeitet.

Zahlungsprozesse

Eine der wichtigsten Säulen eines Shopping-Systems ist die Zahlung. Ein Online-Shop, der keine adäquate Option für die Bezahlung anbietet, wird es bei der starken Konkurrenz sehr schwer haben. Schnittstellen zu den gängigen Online-Gelddienstleistern wie Kreditkarten, Paypal und ein oder zwei andere digitale Optionen sind Pflicht. Hinzu kommt die traditionelle Rechnung, die auf keinen Fall fehlen darf.

Idealerweise sollte auf hohe Gebühren verzichtet werden, um das Einkaufserlebnis nicht zu trüben.

Omnichannel

Um die Reichweite der Marke zu vergrößern, empfiehlt sich nicht nur das Erstellen eines eigenen Online-Shops, sondern auch die Vermarktung der Produkte über andere Kanäle. Mit der Integration der Angebote auf Webseiten wie eBay, Amazon oder ähnlich erreichen Sie wesentlich mehr potenzielle Kunden.

E-Commerce hat sich zu einem Vertriebssystem entwickelt, in dem die Unternehmen Erfolg verbuchen, die verschiedene Vertriebskanäle nutzen, aktive Werbung platzieren und Online-Marketing betreiben. Dieser Ansatz wird auch Omnichannel Commerce genannt.

Logistik

Logistik klingt im Vergleich zum aktiven und schnellen Marketing doch eher etwas trocken. Doch die Logistik ist das Rückgrat jedes Onlinehändlers. Gerade Start-ups sollten diesem Punkt den gemessenen Respekt zollen, denn Bestellungen, die eingehen, sollten so schnell wie möglich ausgeliefert werden. Unzufriedenen Kunden, die ihren Unmut online verbreiten, sind Gift für jeden Online-Shop.

Bei der Logistik heißt es nicht nur an die Versendung von Bestellungen zu denken, sondern auch an den Einkauf und die Verwaltung der Waren im Lager. Es gibt eine Vielzahl an Softwarelösungen für die Warenwirtschaft, die frühzeitig Engpässe anzeigen, Lieferantendaten und Lieferfristen verwalten. Mit einem ERP-System, das über die passende Schnittstelle an den Online-Shop gekoppelt ist, kann einiges an Zeit und Human Ressources eingespart werden.

Bei der Wahl des richtigen Systems für Ihren Onlinehandel sollten Sie einen Blick in die Zukunft werfen. Welche Warenmengen und Vielfalten sollen bearbeitet werden? Wie viele Schnittstellen werden benötigt? Das Retourenmanagement gehört ebenfalls in die Kategorie Logistik, die einen wichtigen Part in der Logistik-IT übernimmt.

PIM – Produktinformationsmanagement

Produktmanagement ist ein entscheidender Punkt bei der Verbesserung der Umsatzzahlen. Größere Shops setzen auf PIM-Systeme, die sich um die korrekte Verwaltung von Produktinformationen kümmern.

Diese beziehen sich nicht nur auf die Daten, die im eigenen Online-Shop angezeigt werden, sondern auch auf die Online-Angebote auf anderen Kanälen. Open Source oder mit Lizenz, achten Sie auf PIMs, die es ermöglichen, Produktinformationen an den jeweiligen Verkaufskanal anzupassen.

Sonstige Dienstleistungen

Einige Bereiche hängen nicht direkt mit dem Verkauf der Produkte zusammen, doch sind für die effiziente Führung eines Online-Shops unabdingbar. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Wartungsarbeiten und Aktualisierungen der Software in unterschiedlichen Bereichen. Die regulären Geschäftsprozesse sind ein weiterer Punkt, bei dem durch Automatisierung viel Zeit eingespart werden kann, die besser für die Leitung und kreative Prozesse genutzt wird.

Wie finde ich raus, wo ich optimieren kann?

Im modernen Onlinehandel stützen sich Prozesse immer mehr auf leistungsstarke IT. Oft werden einzelne Bereiche von unterschiedlichen Software-Lösungen abgearbeitet, was durchaus zu Verzögerungen und Fehlern führen kann, wenn die Systeme nicht richtig aufeinander abgestimmt sind. Die Geschäftsprozesse umfassen sowohl Warenwirtschaft mit ERP-Systemen, Zahlungsprozesse, Online-Angebote & Marketing und Bestellvorgänge.

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All diese Vorgänge sind im Idealfall automatisiert und perfekt aufeinander abgestimmt. Dabei ist vor allem auf die Verwendung kompatibler Daten und Datenformate zu achten. Werden Retouren beispielsweise vom Lagersystem nicht gelesen, kann dies negative Auswirkungen auf die Supply Chain haben.

Stockt es an einer Stelle, sollten die Details im Hintergrund am besten von einem Experten durchleuchtet werden. An bestimmten Stellen kann Automatisierung fehlen. Alle Daten, die per Hand eingegeben werden müssen, bergen Fehlerpotenzial. Der Informationsfluss wird im schlimmsten Fall unterbrochen, was sich auf die komplette Auslieferung der Waren und Einkauf neuer Waren auswirkt.

Was lässt sich im E-Commerce optimieren und wie?

E-Commerce darf nicht mehr nur als eine reine Verkaufsplattform wahrgenommen werden. Ein Online-Shop ist wesentlich mehr. Natürlich stehen die Produkte und die Bestellung im Mittelpunkt, doch dies muss für den Kunden in ein ansprechendes Einkaufserlebnis verpackt werden.

Hierbei rückt die eigene Webseite der Onlinehändler in den Vordergrund, auf der neben den eigentlichen Produkten an der Kundenbindung gearbeitet werden sollte. Hochwertiger Content passend zu den Waren des Anbieters, eventuelle Ratgeber-Foren und Newsletter sind Aufgaben, die auf die Onlinehändler zukommen.

Eine Marketingagentur kann Ihnen eine starke Marke aufbauen, bei der Logo, Firmengeschichte und auch Werbekampagnen erstellt werden. Das alles ist wichtig, nützt aber wenig, wenn die richtige Vernetzung nicht gegeben ist. E-Commerce-Agenturen fokussieren sich auf den Online-Shop und dessen fehlerfreie Funktionsweise.

Die Herausforderungen heute liegen dabei vor allem in der Digitalisierung der Prozesse. Je mehr Automatisierung in einem Unternehmen stattfindet, desto effektiver und zeitsparender können Mitarbeiter eingesetzt werden.

Eine Analyse des Status quo ist vor jeder Implementierung neuer IT-Systeme enorm wichtig. Finden Sie die Schwachstellen, die Ihre Prozesse bei Bestellungen, Auslieferungen oder Rechnungserstellung verlangsamen. Auf diesen Daten können die Fachleute ein Konzept aufbauen, dass die weiter oben genannten Bereiche effizient miteinander vernetzt. Prozesse und Abläufe, die sich immer wiederholen, eignen sich besonders für die Automatisierung. 

Der Kunde kauft über einen der Vertriebskanäle, die Bestellung wird automatisch registriert und an die Logistik sowie an die Rechnungsabteilung weitergeleitet. All dies kann ohne das manuelle Zutun eines Mitarbeiters geschehen.


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Agenturen zeigen

Die Aufgaben von E-Commerce-Agenturen können sogar darauf ausgeweitet werden, dass sich die Agentur um das Einpflegen der Produktinformationen, Schaltung von Ads, Koordination der Verkaufskanäle, Tracking, Coding und Rechnungsschreibung kümmert. Alles Herausforderungen, die eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.

Welche E-Commerce-Prozesse sollten optimiert werden?

Im Vordergrund sollte immer die Effizienz des Online-Shops liegen. Je größer ein Unternehmen, desto wichtiger ist es, mit der Logistik, die Wareneinkauf, Versand und Bestellungen bearbeitet, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen.

Untersuchen Sie die Supply Chain und die Bestellvorgänge. Definieren Sie, welche Prozesse immer wieder gleich sind. Das sind die ersten Bereiche, die mit einer intelligenten Automatisierung beschleunigt werden können.

Fokus Reichweite

Ist die Logistik gut aufgestellt, doch es kommen nicht genügend Bestellungen über den Online-Shop rein, muss hier nachgebessert werden. Zusätzliche Verkaufskanäle können akquiriert und das Marketing der Produkte und des Shops verbessert werden.

Hochwertige Inhalte, Newsletter, Spots und Ads sind Lösungen, die Aufmerksamkeit auf die eigene Marke lenken. Kunden, die bereits Bestellungen getätigt haben, sollten immer wieder Werbe- und Rabattaktionen erhalten, um im Gedächtnis zu bleiben und die Kundenbindung zu stärken.

Knackpunkt Bezahlen

Ein weiterer Punkt sind moderne Zahlungsmethoden. Sie bieten bisher nur den Kauf auf Rechnung an? Das kann Ihnen viele potenzielle Kunden kosten. Digitale Gelddienstleister wie Paypal oder die Zahlung mit Kreditkarte gehören zum Standard.

Auch hier können die Profis von E-Commerce-Agenturen das richtige Paket zusammenstellen und Schnittstellen zu den Gelddienstleistern im Online-Shop integrieren, um die Attraktivität für die Kunden zu erhöhen.

Fazit

Die Optimierung der Prozesse im Online-Shop ist ein wichtiger Aspekt, den Start-ups und etablierte Onlinehändler nicht aus den Augen verlieren sollten. Während neue Anbieter direkt mit den modernen Shop-Systemen starten, müssen bereits existierende Unternehmen vielleicht hier am Transit vom Ladengeschäft zum Online-Shop nachbessern.

Im Fokus der Optimierung sollten wiederkehrende Prozesse stehen, die sehr gut durch Automatisierung beschleunigt werden können, wie Bestell- und Liefervorgänge, doch auch das Einpflegen von Produkten fällt hierunter. Ein weiterer Punkt ist die Kompatibilität der Daten. Zwischen Bestellungen, Lager, Rechnungen und Retouren müssen passende IT-Schnittstellen implementiert werden, die einen durchgehenden und schnellen Datenfluss ohne Fehler erlauben.

Viele Punkte, die Schritt für Schritt abgearbeitet werden müssen. Idealerweise mit der Hilfe von Experten, die auf dem neuesten Stand der IT sind und problemlos Open-Source-Shopsysteme, cloud-basierte Lösungen oder personalisierte Systeme so konfigurieren, dass Sie mit wenig Manpower hohe Umsätze schaffen. 

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