SEA

Was sollte eine Agentur für SEA kosten?

Nicolas Finet Nicolas Finet 8 Min. Lesezeit
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Aktualisiert am 6. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist. Neu sind aktuelle Preisrahmen, die Google-Ads-Änderungen von 2026, ein Kostenrechner und konkrete Prüfkriterien für Angebote.

Entscheidend ist die Trennung zwischen Agenturhonorar, einmaligem Setup und dem Mediabudget, das direkt an Google oder Microsoft fließt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Als veröffentlichter Richtwert liegen laufende Honorare professioneller SEA-Agenturen 2026 je nach Umfang und Komplexität bei 800 bis 4.000 Euro monatlich; das Werbebudget kommt hinzu.
  • Fixpreis, Stundenabrechnung, prozentuales Budgethonorar und hybride Vergütung verteilen Kosten und Anreize unterschiedlich. Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Endpreis, sondern den exakt enthaltenen Leistungsumfang.
  • Automatisierte Kampagnentypen wie Performance Max, Demand Gen und AI Max erhöhen den Wert sauberer Conversion-Daten. Tracking, Datenqualität und Kontrolle der Automatisierung gehören daher ausdrücklich ins Angebot.

Was kostet eine SEA-Agentur 2026?

Eine belastbare allgemeine Preisliste gibt es nicht. Der im Juli 2026 veröffentlichte Kostenrahmen von Ledist nennt 800 bis 4.000 Euro Agenturhonorar pro Monat, abhängig von Kampagnenumfang und Komplexität. Eine weitere Marktübersicht von Moody Media vom 15. Juni 2026 setzt typische monatliche Agenturkosten mit 1.500 bis 5.000 Euro an. Das sind veröffentlichte Anbieter-Richtwerte, keine verbindlichen DACH-Durchschnittspreise.

Zum Honorar addieren sich das Mediabudget sowie gegebenenfalls Kosten für Account-Audit, Kampagnen-Setup, Feed-Optimierung, Consent- und Conversion-Tracking, Landingpages oder Creatives. Ein Angebot sollte diese Positionen getrennt ausweisen.

Abrechnungsmodelle im Vergleich

Modell Berechnung Geeignet für Worauf Sie achten sollten
Monatlicher Fixpreis Festes Honorar für klar definierte Leistungen Planbare, kontinuierliche Betreuung Optimierungsrhythmus, enthaltene Konten und Stunden schriftlich festhalten
Stunden- oder Tagessatz Abrechnung nach dokumentiertem Aufwand Audits, Migrationen und begrenzte Spezialaufgaben Aufwandsobergrenze, Freigabeprozess und Zeiterfassung vereinbaren
Anteil am Mediabudget Prozentsatz des monatlichen Werbebudgets Konten, deren Betreuungsaufwand mit dem Budget wächst Ledist nennt 2026 8 bis 15 % als vorkommende Spanne; Mindesthonorar und Staffelung prüfen
Erfolgsabhängig Vergütung anhand vereinbarter Leads, Verkäufe oder Umsätze Geschäftsmodelle mit zuverlässiger Attribution Leadqualität, Stornos, Bestandskunden und Attributionsfenster eindeutig definieren
Hybrid Grundhonorar plus variable Komponente Wachstumskampagnen mit gemeinsamer Zielverantwortung Variable Vergütung nur an beeinflussbare und überprüfbare Kennzahlen koppeln

SEA-Kostenrechner: Drei-Monats-Budget schätzen

Der Rechner addiert Mediabudget, laufendes Honorar und ein einmaliges Setup. Beim prozentualen Modell wird der eingegebene Honorarsatz auf das Mediabudget angewendet.




%


Planungswert ohne Steuern und zusätzliche Leistungen. Der Rechner prognostiziert weder Klicks noch Umsatz.

Vier Kennzahlen für Ihre Budgetprüfung

  • 800–4.000 Euro pro Monat: veröffentlichter Honorarrahmen für professionelle SEA-Betreuung nach Umfang und Kampagnenkomplexität, Stand 6. Juli 2026 (Ledist).
  • 8–15 % des Mediabudgets: von Ledist genannte Spanne für prozentuale Honorarmodelle, Stand Juli 2026. Ein Prozentsatz allein sagt nichts über die enthaltene Betreuungstiefe aus.
  • 1.500–5.000 Euro pro Monat: alternative Orientierung für typische Agenturkosten in einer Marktübersicht vom 15. Juni 2026 (Moody Media).
  • 50 Conversions in 35 Tagen: von Google genannte Mindestmenge für Ziel-ROAS bei bestimmten Demand-Gen-Konfigurationen; alternativ nennt Google 100 Conversions über alle Demand-Gen-Kampagnen im Konto (Google Ads-Hilfe, Stand 2026).

Die letzte Kennzahl ist kein allgemeines Mindestbudget. Sie zeigt jedoch, warum eine Agentur vor dem Start Conversion-Volumen, Marge und Zielkosten prüfen sollte, statt ein Budget nur aus einem Branchenwert abzuleiten.

Was hat sich bei Google Ads 2026 geändert?

Der Betreuungsaufwand verlagert sich zunehmend von manuellen Einzelgeboten zu Datenqualität, Zieldefinition und Kontrolle automatisierter Systeme. Google führte im August 2026 Änderungen für budgetlimitierte Kampagnen mit zielbasierten Gebotsstrategien ein; betroffen sind laut Google Ads-Hilfe unter anderem Search, Shopping, Performance Max und Demand Gen. Für Unternehmen macht das dokumentierte Zielwerte, belastbares Conversion-Tracking und eine nachvollziehbare Änderungsprotokollierung besonders wichtig.

Google kündigte außerdem an, Dynamic Search Ads ab September 2026 automatisch in Richtung AI Max zu aktualisieren. Fragen Sie deshalb im Angebot, wer Suchbegriffe, Zielseiten, Markenregeln, Ausschlüsse und automatisiert erzeugte Inhalte kontrolliert. Grundlagen zu Kampagnentypen finden Sie im Sortlist-Leitfaden zur Suchmaschinenwerbung; die technische Datenerfassung erklärt der Beitrag zum Google Tag Manager.

Stimme aus der Praxis

„Bei unseren Shopping-, Demand-Gen- und Performance-Max-Kampagnen wurde zeitweise nur rund ein Fünftel des vorgesehenen Budgets ausgegeben.“

Anonymisierte Schilderung aus der Google-Ads-Community, September 2026, nach der Smart-Bidding-Umstellung (Quelle)

Diese Einzelbeobachtung ist kein Marktbenchmark. Sie verdeutlicht aber, warum Reporting nicht bei Klicks und Gesamtausgaben enden sollte: Eine Agentur muss Abweichungen nach Kampagne, Netzwerk, Ziel und Änderungshistorie erklären können.

Was muss im Angebot enthalten sein?

  • Eigentum und Zugriff: Das Werbekonto sollte Ihrem Unternehmen gehören; Sie benötigen mindestens Lesezugriff auf Kampagnen, Abrechnung und Änderungshistorie.
  • Messkonzept: Primäre und sekundäre Conversions, Consent, Offline-Conversions, Werte und Attributionsfenster müssen dokumentiert sein.
  • Leistungsumfang: Anzahl der Konten, Märkte, Kampagnen, Abstimmungen, Reports und Landingpage-Tests konkret benennen.
  • Kostenaufteilung: Mediabudget, Setup, laufendes Honorar, Toolkosten und Zusatzleistungen separat ausweisen.
  • Erfolgskriterien: Je nach Geschäftsmodell Kosten pro qualifiziertem Lead, Deckungsbeitrag, Umsatz oder ROAS verwenden – nicht nur Klickrate und CPC.
  • Ausstieg: Kündigungsfrist, Datenexport, Übergabe und Fortbestand des Trackings vor Vertragsabschluss regeln.

Für die Einordnung weiterer Werbeformate hilft der Überblick zu Kosten von Online-Werbung. Wie Sie Anbieter strukturiert auf eine Shortlist setzen, zeigt der Leitfaden In drei Schritten die passende Agentur finden.

Häufige Fragen zu den Kosten einer SEA-Agentur

Ist das Werbebudget im Agenturhonorar enthalten?

In der Regel nicht. Das Mediabudget wird direkt an die Werbeplattform gezahlt, während die Agentur Strategie, Einrichtung, Optimierung und Reporting berechnet. Lassen Sie beide Kostenblöcke getrennt ausweisen.

Welches Abrechnungsmodell ist am günstigsten?

Das lässt sich nicht allein am Prozentsatz oder Monatsbetrag entscheiden. Ein Fixpreis ist gut planbar, ein Stundenmodell eignet sich für begrenzte Aufgaben und ein hybrides Modell kann gemeinsame Wachstumsziele abbilden. Vergleichen Sie für eine faire Bewertung immer denselben Leistungsumfang.

Wie viel Werbebudget sollte zusätzlich zum Honorar eingeplant werden?

Der passende Betrag hängt von Klickpreisen, Conversion-Rate, Marge, Absatzgebiet und benötigtem Datenvolumen ab. Die von Ledist veröffentlichte Faustregel von mindestens dem 1,5-Fachen des Agenturhonorars ist eine Anbieterorientierung, aber kein universeller Mindestwert. Eine seriöse Agentur leitet das Budget aus Ihren Zielkosten und realen Kontodaten ab.

Welche einmaligen Kosten können entstehen?

Möglich sind Gebühren für Audit, Kontostruktur, Keyword-Recherche, Produktfeed, Consent-Konfiguration, Conversion-Tracking oder Landingpages. Diese Arbeiten sollten mit Preis, Ergebnis und Abnahme getrennt im Angebot stehen.

Wann lohnt sich ein Agenturwechsel?

Prüfen Sie einen Wechsel, wenn Sie keinen eigenen Kontozugriff erhalten, Änderungen nicht dokumentiert werden, Reports nur Klicks statt Geschäftsergebnisse zeigen oder wiederholt Kosten ohne vereinbarte Freigabe entstehen. Vorher sollte ein unabhängiger Account-Audit klären, ob die Ursache bei Kampagnen, Tracking, Landingpage oder Angebot liegt.

Sie möchten Leistungsumfang und Budgetrahmen mit passenden Spezialisten besprechen? SEA-Projekt auf Sortlist beschreiben.


„Beim Online Marketing bekommen Sie das, wofür Sie bezahlen“ – diese Redewendung hat sich etabliert, wenn es um die Kostenfrage im Marketing geht. Auch bei den Preisen für SEA, der Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising) ist es nahezu unmöglich, eine pauschale Antwort zu geben, wenn es darum geht, wie hoch ein angemessenes Werbebudget liegt.

Wenn man sich ein bisschen umhört, wird schnell deutlich, dass die Preisspannen für SEO- bzw. SEA-Kosten weit auseinandergehen. Wie viel sollte man als Unternehmen also für diesen Bereich des Marketings ausgeben und welche Angebote sind erfolgversprechend? Wir wollen in diesem Artikel Aufschluss darüber geben, wie sich die Preise beim Suchmaschinenmarketing zusammensetzen und wie Sie eine seriöse Agentur finden können.

Welche SEA-Kosten erwarten mich ohne Agentur?

Wie in allen Bereichen des Marketings liegt es natürlich in Ihrer Hand, ob Sie eine Agentur beauftragen möchten, oder ob Sie die Maßnahmen selber in die Hand nehmen. Auch wenn Sie im letzteren Fall keine Gebühren an den Dienstleister zahlen, ist die Suchmaschinenwerbung mit einigen Kosten verbunden. Die Ausgaben belaufen sich dabei zum einen auf die Suchmaschinenwerbung selbst als auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO), die dabei einen Teilbereich darstellt.

Grundsätzlich ist bei der Kostenaufschlüsselung zwischen organischen und bezahlten Platzierungen zu unterscheiden.

SEA-Kosten vs. SEO-Kosten

Unter der organischen Platzierung ist bei Google die natürliche Platzierung gemäß der Rankingfaktoren zu verstehen. Für diese Positionierung werden Ihnen keinerlei Kosten in Rechnung gestellt.

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Hier ist allerdings von wesentlicher Bedeutung, relativ weit oben gelistet zu werden. Kaum ein Nutzer klickt sich schließlich durch etliche Seiten durch und ruft eine Webseite auf, die erst weit unten aufgeführt ist. Eine Verbesserung ist hier durch SEO zu erwirken, worunter die Onpage– sowie Off-Page-Optimierung zu verstehen ist.

Natürlich ist auch dies nicht ganz kostenfrei, wobei einige SEO-Kosten zu berücksichtigen sind. Schließlich braucht es jede Menge Zeit und Ressourcen, um die Website SEO-freundlich zu gestalten. Wie dem auch sei, von der Suchmaschine selbst werden dafür keine Gebühren erhoben.

Anders verhält es sich mit dem Suchmaschinenmarketing, wobei es darum geht, Anzeigen wie Google Ads zu schalten, um so ganz oben in den Ergebnissen der Suchmaschine zu landen. Hierbei gestaltet sich die Gebührenstruktur je nach einem Klickpreis. Dieses Modell wird auch als CPC abgekürzt (Cost per Click). Wie hoch dieser Preis ist, unterscheidet sich je nach gewählten Keywords. So gibt es Suchbegriffe, die sehr gefragt sind und somit mit einem höheren Preis einhergehen.

Letztlich liegt es an Ihnen, zu entscheiden, wie viel Sie bereit sind, für das Suchmaschinenmarketing zu investieren. Dabei sollten Sie allerdings beachten, dass, sobald Ihr tägliches Budget aufgebraucht ist, die Anzeige nicht mehr geschaltet wird. Ist dies bereits am frühen Morgen nach fünf oder zehn Klicks der Fall, könnten Ihnen eine Menge potenzieller Webseitenbesucher durch die Lappen gehen.

Wozu eine Agentur für SEA?

Wenn man einfach mit Google ein Budget ausmachen kann, um Google Ads zu schalten, wofür sollte man dann eine SEA-Agentur beauftragen? Nun, auf diese Frage gibt es eine ganze Reihe von Antworten, denn natürlich ist das Online-Marketing nicht ganz so simpel.

Ob es aber Sinn macht, dass Sie für Ihr Unternehmen eine SEA-Agentur beauftragen, hängt ganz davon ab, welche Ziele Sie erreichen wollen. So kann es beispielsweise sein, dass die platzierten Google Ads nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Dem können die SEA- bzw. SEO-Experten auf den Grund gehen. Sie können Analysen und Optimierungsmaßnahmen vornehmen.

Geht es Ihnen hingegen darum, Ihr Unternehmenswachstum anzukurbeln, können Sie mithilfe einer Agentur langfristige Kampagnen planen, umsetzen und stetig optimieren.

Anhand dieser Beispiele zeigt sich bereits wie vielschichtig die Leistungen einer SEA-Agentur sein können, woran sich selbstverständlich auch der Preis orientiert.

Welche Leistungen bietet eine SEA-Agentur?

SEA-Agenturen haben sich darauf spezialisiert, Unternehmen bei allen Aktivitäten im Bereich des Suchmaschinenmarketings zu unterstützen. Gemeint ist damit also die Platzierung bezahlter Anzeigen nach sinnvoll ausgewählten Suchbegriffen. Darunter können Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing fallen.

Mit einer professionellen SEA-Agentur an Ihrer Seite geht es nicht einfach darum, eine Suchmaschine zu bezahlen, damit diese Ihre Website ganz oben platziert. Es geht vielmehr darum, eine Kampagne auszuarbeiten.

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Die Leistungen beginnen folglich mit einer ausführlichen Beratung zum Thema Online-Marketing, bevor es an die eigentliche Planung der Kampagne geht. Für bestmöglichen Erfolg werden dabei Wettbewerbsanalysen und Recherchen mit einbezogen.

Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, geht es an die eigentliche Erstellung der Kampagne sowie deren Start. Auch hier ist die Arbeit der SEA-Agentur noch nicht abgeschlossen. Ist die Kampagne erst einmal am Laufen, ist es an der Zeit, zuvor gesteckte Ziele zu überprüfen und falls erforderlich Optimierungen vorzunehmen.

Verschiedene Abrechnungsmodelle der Agenturen

Eine weiterer Grund, warum es schwierig ist, eine Pauschalaussage darüber zu treffen, was eine SEA-Agentur kostet, ist die Tatsache, dass es verschiedene Abrechnungsmodelle gibt. Diese wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen.

Monatlicher Pauschalbetrag

Bei einem Fixbetrag pro Monat wissen Sie genau, wie viel Sie für Ihr Suchmaschinenmarketing ausgeben. Das gibt Ihnen eine gute Planbarkeit und in der Regel handelt es sich auch um ein relativ kostengünstiges Modell.

Der Haken ist hier, dass Sie keine großen Sprünge erwarten können. Schließlich werden die Experten pauschal bezahlt und nicht für besondere Leistung. Diese werden also voraussichtlich nur das Mindestmaß an Leistung erfüllen. Sinn machen kann ein solches Modell aber durchaus für gut laufende Unternehmen, die keine großen Ansprüche an ein Wachstum haben.

Abrechnung auf Stundenbasis

In diesem Modell zahlen Sie den Beauftragten nur für die Zeit, die er wirklich für die Kampagne investiert. Allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass in dieser Zeit auch eine Leistung erbracht wird, mit der Sie zufrieden sind. Bei einer guten Agentur kann das Modell durchaus Sinn machen, Vorsicht ist jedoch angebracht.

Fester Anteil des Werbebudgets

Hierbei vereinbaren Sie mit Ihrer Agentur dieser einen festen Prozentsatz Ihres Werbebudgets zu geben. Wenn sich die Arbeit der Agentur bezahlt macht und ihr Unternehmen wächst, werden Sie Ihr Werbebudget vermutlich ausweiten, wodurch auch ein höherer Anteil an die Agentur abfallen wird. Diese geht also quasi in Vorkasse und profitiert von guter Arbeit. Eine Win-Win-Situation für beide Beteiligten.

Abrechnung nach Leistung

Letztlich gibt es noch das Modell, das sich konkret auf die Performance bezieht. Im Suchmaschinenmarketing wären das beispielsweise die Anzahl der Klicks, generierte Leads oder eine Umsatzsteigerung. Ihre Ausgaben berechnen sich folglich direkt am Erfolg. Dies ist ein sehr sinnvolles Modell, wobei allerdings berücksichtigt werden muss, ob die Performance auch immer gut messbar ist.

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Dies sind die gängigen Abrechnungsmodelle, die Agenturen Ihnen anbieten werden. Darüber hinaus gibt es auch noch Mischvarianten, bei denen die einzelnen Modelle miteinander kombiniert werden.

Red Flags

Wenn Sie auf der Suche nach einer Agentur für Ihr Suchmaschinenmarketing sind, gibt es bei der Auswahl einiges zu beachten. Vor allem sollten Sie bei den folgenden Red Flags Vorsicht walten lassen:

  • Garantie-Versprechen: „Wir befördern Sie auf Platz 1 im Google-Ranking“ – solche oder ähnliche Versprechen sind unrealistisch und weisen auf unseriöse Agenturen hin.
  • All-in-One: Gerade bei kleineren Agenturen sollte es Fragen aufwerfen, wenn diese alle erdenklichen Leistungen anbieten. Hier leidet oft die Qualität.
  • Lange Vertragslaufzeiten ohne Testzeitraum: Sie wollen die Katze nicht im Sack kaufen. Halten Sie sich daher von Agenturen fern, die nur Verträge über eine Laufzeit von einem oder mehr Jahren anbieten, ohne Ihnen einen Testzeitraum zu gewähren.
  • Sonderangebote und Niedrigpreise: Wir weisen noch einmal auf den Eingangssatz hin „Beim Online-Marketing bekommen Sie das, wofür Sie bezahlen“. Wenn Agenturen mit extrem günstigen Preisen werben, gibt es hier immer einen Haken, der sich meistens darin äußert, dass Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein werden.
  • Kein persönlicher Berater: Eine gute Agentur zeichnet sich dadurch aus, dass mit Ihnen individuell eine Kampagne erarbeitet wird – und zwar persönlich. Ist dies nicht der Fall, können Sie davon ausgehen, dass bei allen Kunden ähnliche automatisierte Methoden angewendet werden.

Wie finde ich einen seriösen Dienstleister?

Nachdem wir Ihnen die Red Flags aufgelistet haben, wissen Sie bereits, wie Sie schwarze Schafe unter den SEA-Agenturen ausmachen können und sind damit einen ganzen Schritt weiter. Nun geht es darum, eine seriöse Agentur zu finden, die Ihre Ansprüche erfüllen kann.

Um die Seriosität sicherzustellen, sollten Sie zunächst überprüfen, ob der Anbieter eine Google-Zertifizierung hat. Dies sollte der Standard einer guten Agentur darstellen.

Um das Leistungsspektrum oder die Abrechnungsmodelle der Agenturen miteinander zu vergleichen, bieten sich Portale wie Sortlist an. Hier können Sie Ihre Anforderungen und Wünsche eingeben, woraufhin Ihnen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ergebnisse seriöser SEA-Agenturen oder Google Ads Agenturen angezeigt werden.

Fazit

Nachdem wir uns umfassend damit beschäftigt haben, was es mit Suchmaschinenmarketing (und Suchmaschinenoptimierung) auf sich hat und wie sich die Kostenmodelle zusammensetzen, können Sie vermutlich verstehen, warum es schwierig ist, konkrete Zahlen zu nennen, wenn es um die Frage nach den Kosten für eine SEA bzw. SEO-Agentur geht.

Bedenken Sie, dass Sie beim Online-Marketing mehr Leistung und damit mehr Erfolg erzielen können, wenn Sie das entsprechende Budget dafür investieren. Günstiger ist in diesem Bereich definitiv nicht besser.

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Nicolas Finet

Über den Autor

Nicolas Finet

Mitgründer & CEO von Sortlist. Unternehmer mit Leidenschaft für B2B-Marketing und dafür, Unternehmen bei ihrem Wachstum zu begleiten. Seit 2014 bringt er Unternehmen in ganz Europa mit den besten Marketingagenturen zusammen. Experte für digitale Strategie, Geschäftsentwicklung und die Skalierung von B2B-Marktplätzen. Regelmäßiger Speaker zu Growth Marketing und Unternehmertum.

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