Aktualisiert am 6. Oktober 2026 von Nicolas Finet, CEO von Sortlist. Neu sind ein aktueller Drei-Schritte-Workflow, ein Vergleich von fünf Moodboard-Tools sowie konkrete Prüfkriterien für Feedback, Freigabe und Bildrechte.
Das Wichtigste in Kürze
- Definieren Sie vor der Bildsuche Ziel, Zielgruppe und drei gewünschte Wirkungen; so wird das Moodboard zum Entscheidungswerkzeug statt zur bloßen Collage.
- Reduzieren Sie Ihre Auswahl auf wenige prägende Bilder, Farben, Schriften und Texturen und dokumentieren Sie jeweils, warum ein Element zum Projekt passt.
- Wählen Sie das Tool nach dem Arbeitsablauf: Canva und Adobe Express eignen sich besonders für schnelle Layouts, Milanote und Miro für kollaborative Reviews und Pinterest für die Inspirationssammlung.
Moodboard erstellen: der aktualisierte Ablauf in 3 Schritten
1. Ziel und Leitplanken festlegen
Schreiben Sie einen Satz, der die beabsichtigte Wirkung beschreibt, zum Beispiel: „Die neue Marke soll technisch kompetent, zugänglich und ruhig wirken.“ Ergänzen Sie Zielgruppe, Einsatzgebiet und klare Ausschlüsse. Bei einem Markenprojekt sollten diese Vorgaben zum geplanten Markenauftritt und zur Corporate Identity passen.
2. Material sammeln, gruppieren und reduzieren
Sammeln Sie zunächst breit: Fotos, Farbflächen, Schriften, Illustrationen, Oberflächen und einzelne Wörter. Gruppieren Sie anschließend nach wiederkehrenden Motiven und entfernen Sie Elemente, die zwar attraktiv sind, aber die definierte Wirkung nicht unterstützen. Canva empfiehlt in seinem am 9. März 2026 veröffentlichten Leitfaden einen Ablauf mit 6 Schritten – von der Zielsetzung bis zur Übertragung der Erkenntnisse auf das Projekt – und nennt Pinterest sowie Instagram als digitale Inspirationsquellen.
3. Varianten prüfen und verbindlich freigeben
Erstellen Sie bei wichtigen Projekten zwei klar unterscheidbare Richtungen statt vieler fast identischer Varianten. Lassen Sie Stakeholder nicht nur mit „gefällt mir“ antworten, sondern jede Richtung anhand derselben Fragen bewerten: Passt sie zur Zielgruppe, vermittelt sie die drei gewünschten Eigenschaften und lässt sie sich auf Website, Social Media sowie Print übertragen? Halten Sie nach der Freigabe Farben, Typografie, Bildsprache und ausgeschlossene Stilmittel schriftlich fest; weiterführende Grundlagen bietet der Sortlist-Leitfaden zur visuellen Kommunikation.
Welche Moodboard-Software passt zu Ihrem Projekt?
Die Bewertung in der letzten Spalte ist eine redaktionelle Sortlist-Einschätzung für den jeweils genannten Einsatzzweck, keine Nutzerbewertung. Funktionen und Vorlagenbestände können sich ändern.
| Tool | Wichtige Funktionen | Zusammenarbeit und Ausgabe | Am besten geeignet für | Sortlist-Einschätzung 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Canva | Drag-and-Drop, Moodboard-Vorlagen, Schriften, Bilder, Sticker und Illustrationen | Design per Link teilbar; Export für digitale und gedruckte Anwendungen | Schnelle, präsentationsreife Collagen ohne umfassende Designkenntnisse | Sehr gut für den schnellen Einstieg |
| Adobe Express | Anpassbare Vorlagen, Adobe-Stock-Elemente, eigene Bilder, Schriften, Farben und Videos | Speichern, später bearbeiten, drucken oder digital verteilen | Marken- und Kampagnenboards mit vielen direkt einsetzbaren Assets | Sehr gut für visuell ausgearbeitete Varianten |
| Milanote | Freie Boards, Notizen, Bilder, Dokumente und verschachtelte Unterboards | Einladungen zum Bearbeiten, Kommentieren oder Ansehen sowie schreibgeschützte Links | Kreativteams, die Recherche und Feedback an einem Ort bündeln | Sehr gut für strukturierte Kreativprozesse |
| Miro | Unendliche Arbeitsfläche, Dateien, Bilder, Videos, Notizzettel und Vorlagen | Synchrone oder asynchrone Zusammenarbeit; Link, Bild- und PDF-Ausgabe | Workshops und funktionsübergreifende Teams | Sehr gut für moderierte Reviews |
| Pins, thematische Boards, Favoriten und Filter nach Mitwirkenden | Gruppenboards und Einladungslinks | Breite visuelle Recherche vor dem eigentlichen Layout | Gut für Inspiration, eingeschränkt für finale Präsentationen |
Was sich seit der ursprünglichen Fassung geändert hat
Canva bleibt eine einfache Lösung für Vorlagen und Drag-and-Drop-Layouts. Inzwischen lohnt sich jedoch ein genauerer Blick auf kollaborative Alternativen: Miro verbindet Moodboards mit Workshops und asynchronem Feedback, während Milanote differenzierte Rollen für Bearbeitung, Kommentare und reine Ansicht anbietet. Adobe Express weist im Oktober 2026 849 Moodboard-Vorlagen aus und erweitert die Auswahl damit um statische und animierte Formate.
Der praktische Unterschied liegt weniger im fertigen Bild als im Freigabeprozess: Für eine Einzelperson reicht oft ein Vorlageneditor; bei mehreren Stakeholdern sind Kommentare, Ansichtsrechte und nachvollziehbare Varianten wichtiger. Wenn das Board Teil eines größeren Markenprojekts ist, hilft ein sauber formuliertes Briefing bei der Zusammenarbeit mit einer Branding-Agentur.
Stimme aus der Praxis
„Natürlich kannst du aber auch dein Moodboard digital erstellen, indem du dir online Inspiration holst – zum Beispiel auf Pinterest oder Instagram.“
Canva-Redaktion, Leitfaden „So erstellst du ein Moodboard für dein nächstes Projekt“, 9. März 2026
Für professionelle Projekte sollte dieser Rechercheweg durch eine Rechteprüfung ergänzt werden: Ein gespeicherter Pin oder Social-Media-Beitrag ist nicht automatisch zur kommerziellen Weiterverwendung freigegeben. Dokumentieren Sie deshalb Quelle, Lizenz und vorgesehenen Einsatz jedes Bildes, das über die reine interne Inspiration hinaus genutzt werden soll.
Kennzahlen und konkrete Orientierung
- 3 Schritte: Ziel definieren, Material kuratieren und Varianten verbindlich freigeben – die aktualisierte Kurzfassung dieses Artikels.
- 6 Schritte: Canva gliedert seinen am 9. März 2026 veröffentlichten Leitfaden von der Zielsetzung bis zur Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse in sechs Phasen.
- 849 Vorlagen: Diesen Bestand zeigte die deutsche Moodboard-Seite von Adobe Express am 6. Oktober 2026; angeboten werden statische und animierte Varianten.
- 4 Freigabewege: Milanote dokumentiert seit dem Update vom 13. Mai 2026 Einladungen für einzelne Bearbeitende, Gruppen, Kommentierende und schreibgeschützte Ansichten.
Qualitätscheck vor der Freigabe
- Wirkung: Können Außenstehende die drei gewünschten Eigenschaften erkennen, ohne das Briefing zu kennen?
- Konsistenz: Unterstützen Bildwelt, Farben, Typografie und Texturen dieselbe Richtung?
- Übertragbarkeit: Funktioniert die Idee auf kleinen mobilen Flächen ebenso wie in Präsentationen oder Printmedien?
- Abgrenzung: Ist die Gestaltung deutlich von direkten Wettbewerbern unterscheidbar?
- Rechte: Sind Herkunft und Nutzungslizenz aller Elemente dokumentiert?
- Entscheidung: Sind freigegebene Elemente, offene Punkte und bewusst ausgeschlossene Stile schriftlich festgehalten?
Häufige Fragen zu Moodboards
Was gehört auf ein gutes Moodboard?
Ein fokussiertes Moodboard kombiniert Referenzbilder, Farbpalette, Typografie, Texturen und wenige beschreibende Begriffe. Jedes Element sollte eine konkrete Aussage über die gewünschte Wirkung treffen; dekorative Bilder ohne Bezug zum Briefing können entfernt werden.
Sollte ein Moodboard digital oder analog erstellt werden?
Digitale Boards lassen sich leichter teilen, kommentieren, duplizieren und aktualisieren. Analoge Boards sind sinnvoll, wenn Materialität eine zentrale Rolle spielt, etwa bei Innenarchitektur, Verpackungen oder Mode; fotografieren Sie das Ergebnis für die Dokumentation und Freigabe.
Wie viele Bilder braucht ein Moodboard?
Es gibt keine allgemeingültige Mindestzahl. Als Arbeitsweise empfiehlt sich, zunächst breit zu sammeln und anschließend so weit zu reduzieren, dass jedes verbleibende Bild eine eigene Funktion erfüllt. Mehrere fast identische Referenzen erhöhen die Klarheit in der Regel nicht.
Kann ich Bilder von Pinterest oder Instagram verwenden?
Für die interne Recherche können solche Plattformen als Inspirationsquelle dienen. Für Veröffentlichung, Werbung oder andere kommerzielle Nutzungen müssen Sie jedoch die ursprüngliche Quelle und die konkrete Lizenz prüfen; das Speichern oder Teilen eines Beitrags überträgt keine Nutzungsrechte.
Wie präsentiere ich ein Moodboard gegenüber Kunden oder Stakeholdern?
Beginnen Sie mit Zielgruppe und gewünschter Wirkung, erläutern Sie danach die gestalterischen Entscheidungen und schließen Sie mit drei konkreten Feedbackfragen. Tools wie Miro und Milanote unterstützen kommentierbare oder schreibgeschützte Links; Canva ermöglicht ebenfalls die unkomplizierte Freigabe per Link.
Wann sollte eine Design- oder Branding-Agentur eingebunden werden?
Externe Unterstützung ist besonders sinnvoll, wenn das Moodboard in ein Corporate Design, ein Rebranding oder eine kanalübergreifende Kampagne überführt werden soll. Beschreiben Sie Zielgruppe, gewünschte Wirkung, Pflichtbestandteile, Ausschlüsse und vorhandene Markenrichtlinien möglichst konkret. Passende Design- und Branding-Partner über Sortlist finden.
Über den Autor
Nicolas Finet ist CEO und Mitgründer von Sortlist. Er beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und spezialisierten Agenturen; weitere Einblicke veröffentlicht er auf X.
Sie wissen sicher, was eine Collage ist, aber haben Sie auch schon einmal von einem Moodboard gehört? Diese spezielle Art der Collage kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ideen festzuhalten oder den Beginn für ein Projekt markieren.
Was genau ein Moodboard ist, wie Sie selbst eines erstellen können und welche Vorteile es für Ihre Marke bietet, erklären wir in unserem Beitrag.
Was ist ein Moodboard?
Moodboard bedeutet auf Deutsch übersetzt „Stimmungs-Pinnwand“. In der Praxis ähnelt ein Moodboard aber viel eher einer Collage. Es ist eine abgestimmte, visuell-ansprechende Sammlung von Bildern, Fotos, Texten, Farben und Objekten, die Sie je nach Anlass einsetzen können. Ein Moodboard kann daher den Stil einer Marke oder eines Produkts ausdrücken oder den visuellen Rahmen eines Projekts abstecken.
Moodboards sind daher eine Art digitale oder analoge Collage. Passende Fotos, Designs und weitere Elemente werden in Ihrer Sammlung gebündelt, um Ihr Branding oder Ihre Vorstellungen perfekt zu visualisieren. Zum Moodboard-Erstellen werden oft Webtools oder Apps verwendet.
Warum ein Moodboard erstellen?
Ein Moodboard hilft bei der Visualisierung eines Konzepts. Die Möglichkeiten, wo Sie ein Moodboard einsetzen können, sind vielseitig. Es kann helfen, Inspirationen und Ideen für ein Projekt, das Branding einer Marke, ein neues Logo und vieles mehr zum Ausdruck zu bringen.
Weiter fängt ein Moodboard verschiedene Stimmungen und Emotionen ein und kann die Persönlichkeit Ihrer Marke wiedergeben.
Das Board spiegelt also eine bestimmte Vision wider und gibt die Richtung für das Design vor. Wenn Sie ein Brand Board kreieren möchten, ist es sinnvoll, ein Moodboard zur Grundlage zu nehmen.
Benötigen Sie
|
Finden Sie die richtige Agentur für Ihr Projekt.
Legen Sie heute noch los
Anleitung: Wie Sie Ihr Moodboard erstellen!
Bei einem Moodboard geht es nicht nur darum, eine schöne Collage aus Ihren liebsten Bildern zu gestalten, die sich alle irgendwie auf ein Thema beziehen. Hinter einem aussagekräftigen Moodboard stecken Zeit und Ressourcen, die die Wirkung Ihres Boards maximieren.
Die YouTuberin „I’m Jette“ hat sogar ein ganzes Buch dem Thema Moodboard gewidmet. Sie sehen also, das Thema ist sehr vielfältig, die Auswahlmöglichkeiten schier grenzenlos und Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Schritt 1: Inspirationsquellen sammeln
Der erste Schritt beim Erstellen eines Moodboards besteht darin, nach Inhalten zu suchen und diese zu sammeln. Dabei kommt alles infrage, was Sie inspiriert und zu Ihrem Projekt, Ihrem Konzept und Ihren Kund:innen passt — egal, ob Bilder, Fotos, Designs, Farben, Materialien, Artikel, Texturen, etc.
Seien Sie so offen wie möglich für neue Inspirationsquellen. Diese können Sie beispielsweise in Zeitschriften, Zeitungen, Kunstwerken, Texten, Theaterstücken, Filmclips, dem Internet (insbesondere Instagram, Pinterest und Flickr), auf Werbeplakaten oder Autofahrten finden.
Schritt 2: Definieren Sie Ihren Stil
Sobald Sie ausreichend Inspiration gesammelt haben, geht es darum, einen Stil für Ihr Board festzulegen. Die Palette reicht von elektrisierenden, dynamischen Farben bis hin zu einem schlichten Stil in Schwarz und Weiß. Pastelltöne gelten allgemein als benutzerfreundlich. Wofür Sie sich entscheiden, hängt mitunter von Ihrem Branding ab.
Der Stil Ihres Boards sollte nämlich auf die Branche abgestimmt sein, in der Ihr Unternehmen tätig ist. Ob Mode, Kochen, Gartenarbeit, Nähen, Möbel oder Schmuck, alle diese Bereiche haben ihr eigenes visuelles Universum, das Ihr Moodboard vermitteln sollte.
Daher ist es wichtig, dass das Board zur Welt der Marke oder des Produkts passt.
Schritt 3: Finden Sie das Essenzielle
Als nächsten Schritt des Prozesses können Sie jetzt die für Ihr Board gesammelten Inhalte sortieren. In erster Linie müssen Sie alle Elemente rausfiltern, die einen direkten oder indirekten Zusammenhang mit der Inspiration für Ihr Moodboard haben.
Diese Elemente müssen auch dem Moodboard-Stil entsprechen, wenn es um Farben, Materialien, Form und Text geht.

Von allen gesammelten Gegenständen, die nichts mit den Themen des Moodboards zu tun haben, können Sie sich jetzt Abschied nehmen.
Sobald Sie die Spreu vom Weizen getrennt haben, müssen Sie Ihre Auswahl mitunter noch weiter reduzieren. Das hilft, um nicht von unnötigen Ideen und Einflüssen abgelenkt zu werden.
Gehen Sie noch mal mit strengem Auge über Ihre Vorauswahl und legen Sie alles zur Seite, was nicht 100-prozentig zu den definierten Emotionen, Werten und Missionen passt.
Jetzt können Sie Ihr Moodboard endlich fertigstellen.
Kombinieren Sie die verschiedenen Teile. Spielen Sie mit Kontrasten und der Dynamik zwischen den Bildern. Ihre Bildsprache sollte möglichst verständlich und harmonisch sein.
Was gehört in ein Moodboard?
Letztlich bleibt es Ihnen selbst überlassen, wie Sie Ihr Moodboard gestalten möchten. Jedoch lässt sich ein solches Board auf einige Elemente herunter brechen, aus denen es sich besonders häufig zusammensetzt. Die Aufteilung der Bestandteile könnte dann ungefähr wie folgt aussehen:

Bilder und Fotografie
Bilder und Fotos spielen, wenn Sie Moodboards erstellen, fast immer eine zentrale Rolle und können helfen, eine Vielfalt an Inspiration auszudrücken.
Selber fotografieren
Eine hilfreiche Idee für Moodboards ist es, selbst zur Kamera oder dem Smartphone zu greifen. Sie können physische Gegenstände abfotografieren, aber auch Orte, Menschen und Produkte, die für Ihr Projekt bedeutend sind.
Bilder übernehmen

Sie müssen aber nicht alles selber fotografieren. Nutzen Sie in Ihrem Moodboard Bilder aus dem Internet, um beispielsweise die Stimmung, die Sie vermitteln wollen, zu visualisieren. Wenn Sie professionelle Unterstützung in Berlin suchen, könnten Sie eine Werbeagentur Berlin in Betracht ziehen.
Gehen Sie beim kommerziellen Einsatz der Fotos auf Ihrer eigenen Website jedoch respektvoll und vorsichtig vor. Fotografen und Models sollten nicht für Zwecke eingesetzt werden, denen Sie nicht zustimmen würden.

Text
Text kann Ihnen eine Hilfe sein, die Aussagen Ihrer Projekte sowie das Design für Logos auf den Punkt zu bringen.
Muster und Formen
Gleichmäßige, bunte Muster oder Texturen strahlen Energie aus, während einzelne runde Formen eine ruhige Stimmung vermitteln. Spielen Sie mit Form und Farbe, um das passende Design für Ihr Moodboard zu finden.
Infografiken
Infografiken eignen sich nicht nur für Statistiken. Sie können Infografiken an Ihr Corporate Design anpassen und dabei Humor beweisen. Nützliche Tools hierfür sind:
- Canva: Auch ohne Designer zu sein, können Sie mit diesem Tool und seiner Vielzahl an kostenfreien Templates eine perfekte Infografik für Ihr Board herbeizaubern.
- Easel.ly: Das Design-Programm ist nicht so intuitiv, bietet jedoch mehr künstlerische Möglichkeiten und Funktionen.
Moodboards online erstellen: Tools & Vorlagen
GoMoodboard – Einfacher geht’s nicht
GoMoodboard.com geht sogar auch ohne Anmeldung. Die kostenfreie Website erlaubt Nutzenden, mit einer leeren Seite oder einem Template loszulegen. Sie können Bilder hochladen und Kommentare unter den Bildern hinzufügen.
Um Ihr Moodboard zu teilen, müssen Sie lediglich den Link kopieren. Das war’s schon!
Canva – Moodboard per Drag and Drop
Canva hat ja bereits Erwähnung gefunden. Hierbei handelt es sich um ein vielseitiges Tool, das sehr simpel via Drag-and-Drop funktioniert. Die Website liefert eine Vielzahl an Templates, die als Vorlage dienen können.

Weiter bietet Canva diverse Tipps mit denen das Erstellen des perfekten Moodboards gelingt. Ein Blick auf das Tool und die Moodboard-Vorlagen lohnt sich also.
Sortlist – unsere Vorlage zum Download
Sie können auch die von uns in Canva erstellte Vorlage verwenden. Sie können Sie 1:1 so nutzen, wie sie ist, oder Sie passen Sie nach Ihren Wünschen an. Derzeit stellen wir eine Vorlage zur Verfügung, doch zukünftig werden noch andere Stile folgen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!
Pinterest – das Social Media-Moodboard
Pinterest hat über 400 Millionen aktive Nutzende pro Monat. Die beliebte Onlineplattform erlaubt Ihnen, Bilder von anderen Nutzenden oder selbst hochgeladene in verschiedenen „Pinboards“ zu sammeln. Der große Vorteil von Pinterest ist, dass die Plattform auch ein soziales Netzwerk ist.
Sie müssen Ihre Moodboards somit nicht auf andere Netzwerke exportieren. Durch SEO-optimierte Keywords können Sie Ihr Moodboard ideal zur Reichweitenerhöhung nutzen.

Außerdem können Sie sich hier auch von einer Vielzahl anderer Boards inspirieren lassen. Auf Pinterest gibt es Beispiele für Moodboards in Hülle und Fülle, sodass Sie sicher fündig werden, sollte Ihr Einfallsreichtum Sie einmal im Stich lassen.
Miro Board – die unbegrenzte Leinwand
Miro Board bietet seinen Nutzenden drei kostenfreie „unlimited canvas“-Boards an, die unbegrenzt groß sind. So sind Ihrer kreativen Freiheit keine Grenzen gesetzt!

Auf diesen Boards können Sie Bilder und Links hochladen sowie Formen und Icons hinzufügen. Dazu können Sie gesamte Moodboards exportieren oder direkt auf sozialen Medien verlinken, um Ihre Design-Ideen mit anderen zu teilen.
Wie setzen Sie ein Moodboard ein?
Ein Moodboard zu erstellen kann in vielen Situationen sinnvoll sein, vor allem bei Design-Projekten. Im Grunde genommen hilft es überall dort, wo eine abstrakte Vision greifbar gemacht werden soll. Beispiele gibt es sowohl in der internen als auch externen Kommunikation.
Interne Kommunikation: Sich selbst verstehen
Moodboards zur internen Verwendung dienen anfangs dem Zweck, die eigene Markenidentität selber zu verstehen. Um dies erfolgreicher zu gestalten, ist es ratsam, sich auch an professionellen Werbeagenturen zu orientieren.
Externe Kommunikation: Mit Selbstbewusstsein auftreten
Das Abstrakte wird konkret
Nutzen Sie die Macht der Bilder. Wenn ein Bild bereits mehr als 1000 Worte sagt – wie viel sagen dann 10, 20 oder sogar 100 Bilder? Collagen aus konkreten Design-Ideen, Multimedia-Elementen, etc. bieten die Möglichkeiten, abstrakte Ideen wie Unternehmenswerte und Gefühle mit einem Blick greifbar und nachvollziehbar zu machen.
Kontinuierliche Markenidentität
Das digitale Format erlaubt Ihnen, Ihr Board problemlos zu vervielfältigen, mit Kolleg:innen zu teilen und durch verschiedene soziale Netzwerke in die Welt zu tragen. Somit erhöhen Sie Ihre Markenpräsenz und stellen eine Kontinuität Ihrer Markenidentität sicher.
Digitale Moodboards haben auch den Vorteil, dass sie problemlos einzelne Abschnitte an neue Entwicklungen oder Trends anpassen können. So müssen Sie nicht jedes Mal ein neues Moodboard erstellen.
Los geht’s!
Höchste Zeit, dass Sie Ihr eigenes Moodboard erstellen. Probieren Sie sich aus, sammeln Sie Inspiriation und finden Sie die Persönlichkeit Ihrer Marke. Füllen Sie Ihr Board mit Inhalten und visualisieren Sie eine bestimmte Stimmung oder Idee.
Sie sind sich noch unsicher, welche Bilder-Komposition Ihre Marke am besten repräsentiert? Holen Sie sich Hilfe von den besten Design-Agenturen für Ihr Projekt.
